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Der perfekte Zungenkuss
Ratgeber und Tipps rund um die Liebe

Wie man einen Zungenkuss macht!

Du hast ihn womöglich schon hundertmal gesehen – im Kino oder in Clubs und Bars: den Zungenkuss. Er ist eine zeitlose, leidenschaftliche Geste romantischer Zuneigung. Im Englischen auch „French-Kiss“ genannt, muss er nicht auf Frankreich beschränkt sein. Ob du nun im französischen oder texanischen Paris wohnst: du kannst den Zungenkuss ohne peinlichen faux pas erlernen.

Befeuchte die Lippen. Trockene Lippen kleben leicht zusammen. Ein kurzes Befeuchten der Lippen mit der Zunge reicht aus. Im Allgemeinen sollte man regelmäßig Lippenbalsam benutzen; man weiß ja nie, wann jemand zum Knutschen vorbeikommt.

Beuge deinen Kopf leicht zur Seite. Wenn ihr mit den Köpfen gerade aufeinander zugeht, sind die Nasen im Weg und du kannst nicht tief und sanft küssen. Beuge deinen Kopf leicht zur Seite, um dieses zu vermeiden. Stellt sicher, dass ihr nicht beide den Kopf in dieselbe Richtung beugt. Studien zeigen, dass die Meisten den Kopf nach rechts beugen.
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Schließe die Augen. Wenn du dich zum Küssen näherst, schaue deinem Partner tief in die Augen und schließe sie, sobald eure Gesichter weit weg sind. Es kann sich unangenehm auf die Romantik auswirken, wenn der Gegenüber dabei anfängt zu schielen. Wie dem auch sei, du musst nicht zwangsläufig deine Augen schließen; manche genießen es ihren Partner beim Küssen anzuschauen.

Fange mit einem sanften Kuss und geschlossenem Mund an. Der Zungenkuss ist zwar ein Kuss, der mit offenem Mund ausgeführt wird, du solltest deinen Partner aber nicht auffressen. Öffne deinen Mund stattdessen nur langsam. Wenn du eine Sprache lernst, beginnst du wahrscheinlich auch mit dem Grundsätzlichem, wie Vokabeln und Grammatik, bevor du versuchst ein Gedicht zu schreiben. Der Zungenkuss ist quasi das Gedicht des Küssens, und bevor du ihn beherrschen kannst, musst du zuerst den Kuss ohne Zunge meistern. Selbst wenn du den Zungenkuss erfolgreich zu deinem romantischem Repertoire hinzugefügt hast, ist es angebracht, beim Küssen mit geschlossenen Lippen zu beginnen.

Gegenseitiges Einverständnis. Das Verlangen zu küssen sollte von beiden Partnern geteilt werden. Du brauchst die Erlaubnis, jemandem einen Zungenkuss zu geben, aber wenn eure Lippen verschmolzen sind, solltest du nicht unbedingt anhalten und nachfragen:” Ey, das ist super, kann ich jetzt meine Zunge in deinen Mund stecken?”. Öffne während des Küssens deine Lippen langsam und nur ein klein wenig, so dass deine Lippen zwischen den Lippen des Anderen und seine zwischen deinen gepresst sind.

  • Während die Lippen miteinander spielen, streiche deinen Zunge ganz sanft an den Lippen deines Partners entlang. Dieses sollte deutlich machen, dass du mit der Zunge küssen möchtest. Sollte die Zunge deines Partners/deiner Partnerin nicht in gleicher Weise antworten oder sollte sie/er zurückziehen, musst du dir diesen Kuss wohl für die Gelegenheit aufbewahren, zu der ihr beide dazu bereit seid.
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Erkunde mit der Zunge. Solltest du das Küssen mit offenem Mund versuchen wollen, versuche langsam deinen Mund ein wenig weiter zu öffnen und deine Zunge sanft etwas weiter in den Mund hineinzubewegen. Die Zunge ist sehr sensibel. Nur die kleinste Berührung der Zunge deines Partners, kann für euch beide sehr angenehm und erregend sein.
  • Führe deine Zunge nicht zu weit in den Mund – das sollte man sich gar nicht erst angewöhnen.
  • Eure Zungen sollten sich ganz sanft und spielerisch berühren.
  • Wenn du der männliche Partner bist, berühre ihre Zunge zu Beginn des Zungenkusses nur sehr leicht. Sollte sie mehr wollen, wird sie kommen und es sich holen.

Langsam angehen. Leidenschaftliche Küsse sind zwar manchmal angebracht, aber um einen Zungenkuss wirklich zu genießen, solltet ihr es langsam angehen lassen. Übereilt nichts, sondern nehmt euch die Zeit, das Küssen zu erforschen.

Atmen. Solltest du über einen längeren Zeitraum küssen, kann man schnell das Atmen vergessen. Nach Luft zu schnappen und blau anzulaufen ist wenig romantisch. Atme beim Küssen primär durch die Nase und in kurzen Zügen. Vergiss nicht zu atmen! Sobald ihr euch beim Küssen wohl fühlt, kannst du versuchen, ein wenig durch den Mund zu atmen: Atemzüge zu teilen, kann auch romantisch sein (aber das mag nicht jeder).

Auflockern. Küsse sind wie Schneeflocken: keiner gleicht dem anderen. Sobald du dich mit dem Zungenkuss wohlfühlst, ist die Versuchung groß, immer dieselbe Masche zu fahren. Gestalte es abwechslungsreich. Zum Beispiel könntest du das eine Mal tiefer küssen und ein anderes Mal mehr den Lippen anstatt der Zunge deine Aufmerksamkeit widmen. Benutze mal mehr und mal weniger Zunge, und erforsche so allmählich die Faszination des Küssens. Doch wenn sich etwas für euch beide gut anfühlt, müsst ihr euch nicht zur Abwechslung zwingen.

Benutze deine Hände. Die Art der Verwendung deiner Hände unterstreicht wunderbar das Erlebnis des Küssens und Geküsstwerdens.

  • Gerade beim ersten Kuss solltest du deine Hände im „grünen Bereich“ halten, jedoch ohne dass sie einfach an den Seiten herunter hängen.
  • In der Regel solltest du mit deinen Händen an den Hüften deines Partners/deiner Partnerin beginnen. Dann kannst du die die Hände langsam über den Rücken zu den Haaren oder seitlich zum Gesicht hoch bewegen.
  • Es kann auch schön sein, sanft ihre/seine Schultern zu streicheln. Dies zeigt, dass du mit der Situation zufrieden bist.
  • Halte das Gesicht deines Partners/deiner Partnerin sanft in den Händen, lege deine Hände an die Wangen und an den Nacken oder umarme ihn/sie.
  • Am wichtigsten ist es, die Grenzen deines Partner/deiner Partnerin zu respektieren, wenn du deine Hände benutzt.
  • Spiele mit ihren/seinen Ohren oder streichele mit deinen Fingern über ihre/seine Haare – dies kann stimulierend sein. Breche aber ab, wenn du erkennst, dass der Partner das nicht angenehm findet.
  • Wichtig ist, dass deine Hände zu jedem Zeitpunkt etwas tun sollten. Lasse sie darum nicht einfach nur schlapp an der Seite herunter hängen. Das wirkt abwesend, desinteressiert und unromantisch.

Um „kuss-attraktiv“ zu bleiben, sei stets ein Gentlemen (oder eine Lady).

Lese die Körpersprache deines Partners/deiner Partnerin. Jeder küsst ein wenig anders, mag am Küssen etwas anderes oder genießt andere Dinge beim Küssen – es gibt keinen „richtigen“ Weg zu küssen.

  • Was gute von schlechten Küssern unterscheidet, ist die Fähigkeit die Körpersprache des Partners zu lesen und darauf zu reagieren.
  • Du solltest langsamer machen, falls dein Partner zurückweicht oder du spürst, dass er sich unbehaglich fühlt.
  • Ein guter Kuss erfordert Geben und Nehmen; lese also die Körpersprache deines Partners und achte auf Signale (z.B. tiefes und leidenschaftliches Atmen oder Stöhnen), welche dir verraten, dass sie oder er das mag, was du gerade tust.
  • Lass dich von deinem Partner (zurück-)küssen und gehe mit, solange du dich mit dem, was dein Partner/deine Partnerin tut, wohl fühlst.
  • Höre auf Signale, welche dir mitteilen, wie sehr er/sie gewisse „Kussmanöver“ mag. Wenn du ein tiefes Atmen oder Stöhnen hörst, oder er/sie mit mehr Intensität zurück küsst, weißt du, dass es leidenschaftlich wird.

Entwickele einen eigenen Stil. Ein guter Zungenkuss, wie auch ein guter Kuss im Allgemeinen, erfordert Übung. Je mehr du küsst, desto besser wirst du. Je mehr du mit einer bestimmten Person übst, desto angenehmer wird sich das Küssen anfühlen, und ihr werdet einen Stil entwickeln, der zu euch beiden passt.

Sprecht darüber. Viele haben Schwierigkeiten über intime Themen zu reden. Eine offene Kommunikation ist jedoch in allen Bereichen einer Partnerschaft wichtig. Wenn du die Art, wie dein Partner dich küsst, wirklich magst, lass es ihn/sie wissen. Wenn du etwas nicht magst, sollte er/sie das auch wissen. Nähere dich dem Thema jedoch mit Fingerspitzengefühl und beginne mit einem Kompliment über etwas, das du genossen hast. Auch wenn der Kuss absolut falsch läuft, könnt ihr die Intimität retten, indem ihr beide darüber lacht.