Trauergedicht – Warum gab es kein anderen Ausweg als den Tod

Es war an einem grauen Tag.
Du schienst Problem zu haben.
Du gingst zu den Gleisen.
Du weintest, schriest
Und sprangst vor den Zug.
In Trauer versank ein ganzer Ort
Und fragt nach dem warum.
Warum musste so ein junger Mensch von nur 16 Jahren so etwas tun.
Niemand weiß wieso.
Alle vermissen dich schrecklich.
Die Welt hat sich verändert
Du hast sie durch dein Leben wie auch durch deinen Tod verändert.
Warum fandest du denn keinen Ausweg?
Wären wir nicht eine Hilfe gewesen?
Warum nicht ein einziges Wort zum Abschied?
Wie so so plötzlich ohne dich?
Nun ist es zu spät.
Du bist ein Engel
Du beschützt deine Freunde.
Wünscht ihnen ein besseres Leben
Als das du es gehabt hast
Deine Freunde stellten ein Kreuz neben die Gleise
Hängten daran deine Halskette auf,
die am Tag deines Todes an den Gleisen gefunden wurde.
Dein Freund schrieb in schönster Schrift deinen Namen
und jeder legte Blumen nieder.
Es brennen nur für dich millionen Kerzen.
Und immer wieder fragen wir nur nach dem warum
Keiner kann es verstehen
Und keiner wird je erfahren,
was in deinem Kopf vorging,
als du scheinbar keinen Ausweg mehr gefunden hast
wir werden dich ewig vermissen.
Wir werden ewig Tränen vergießen
Und uns fragen,
was dich dazu trieb.
Aber wir werden uns wieder sehen…..wenn auch nicht bald…
Doch irgendwann schauen wir gemeinsam von den Wolken herab
Und erinnern uns an schöne Tage, die wir gemeinsam lachend oder weinend verbracht haben.

Ruhe in Frieden