Liebesgedichte für deinen allerliebsten Schatz von ganzem Herzen

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    Liebesgedichte

    Amerika 11. September 2001

    Tausend unschuldige Menschenleben vergeudet der Verrückten wegen Das Volk, erschüttert in Trauer hinter einer Leidensmauer Kann es solche Menschen geben? die zerstören Tausende von Leben? Die Bestätigung liegt nun vor “Rache!” wird verlangt im Chor Doch es ist der Sinn der Welt dass Gewalt mit Gewalt vergelt? Die Schuldigen sollen ihre Strafe bekommen für die vielen Tränen die zerronnen Aber Unschuldige einfach umzubringen die im Attentat ja gar nicht mit hingen nur als Rache und als Gegenschlag ob das der Sinn des Weltfriedens sein zu vermag? An alle Menschen dieser Welt nehmt die starke Hand die euch hält zerstört nicht selbst den Frieden dieser Welt, die alle lieben………

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    Liebesgedichte

    Gedichte über Liebe & Leben – Vitzliputzli Präludium von Heinrich Heine

    [vc_row][vc_column][vc_column_text] Dieses ist Amerika! Dieses ist die Neue Welt! Nicht die heutige, die schon Europäisieret abwelkt. – Dieses ist die Neue Welt, Wie sie Christoval Kolumbus Aus dem Ozean hervorzog. Glänzet noch in Flutenfrische, Träufelt noch von Wasserperlen, Die zerstieben, farbensprühend, Wenn sie küßt das Licht der Sonne. Wie gesund ist diese Welt! Ist kein Kirchhof der Romantik, Ist kein alter Scherbenberg Von verschimmelten Symbolen Und versteinerten Perucken. Aus gesundem Boden sprossen Auch gesunde Bäume – keiner Ist blasiert und keiner hat In dem Rückgratmark die Schwindsucht. Auf den Baumesästen schaukeln Große Vögel. Ihr Gefieder Farbenschillernd. Mit den ernsthaft Langen Schnäbeln und mit Augen, Brillenartig schwarz umrändert, Schaun sie auf dich nieder, schweigsam – Bis sie plötzlich schrillend aufschrein Und wie Kaffeeschwestern schnattern. Doch ich weiß nicht, was sie sagen, Ob ich gleich der Vögel Sprachen Kundig bin wie Salomo, Welcher tausend Weiber hatte Und die Vögelsprachen kannte, Die modernen nicht allein, Sondern auch die toten, alten, Ausgestopften Dialekte. Neuer Boden, neue Blumen! Neue Blumen, neue Düfte! Unerhörte, wilde Düfte, Die mir in die Nase dringen, Neckend, prickelnd, leidenschaftlich – Und mein grübelnder Geruchsinn Quält sich ab: Wo hab ich denn Je dergleichen schon gerochen? War’s vielleicht auf Regentstreet, In den sonnig gelben Armen Jener schlanken Javanesin, Die beständig Blumen kaute? Oder war’s zu Rotterdam, Neben des Erasmi Bildsäul’, In der weißen Waffelbude Mit geheimnisvollem Vorhang? Während ich die Neue Welt Solcher Art verdutzt betrachte, Schein ich selbst ihr einzuflößen Noch viel größre Scheu – Ein Affe, Der erschreckt ins Buschwerk forthuscht, Schlägt ein Kreuz bei meinem Anblick, Angstvoll rufend: »Ein Gespenst! Ein Gespenst der Alten Welt!« Affe! fürcht dich nicht, ich bin Kein Gespenst, ich bin kein Spuk; Leben kocht in meinen Adern, Bin des Lebens treuster Sohn. Doch durch jahrelangen Umgang Mit den Toten nahm ich an Der Verstorbenen Manieren Und geheime Seltsamkeiten. Meine schönsten Lebensjahre, Die verbracht ich im Kyffhäuser, Auch im Venusberg und andern Katakomben der Romantik. Fürcht dich nicht vor mir, mein Affe! Bin dir hold, denn auf dem haarlos Ledern abgeschabten Hintern Trägst du Farben, die ich liebe. Teure Farben! Schwarz-rot-goldgelb! Diese Affensteißcouleuren, Sie erinnern mich mit Wehmut An das Banner Barbarossas. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]