Liebesgedichte für deinen allerliebsten Schatz

  • Liebesgedichte - Monitor oder Sommerabend von Uwe Schmidt
    Liebesgedichte & Werke von Uwe Schmidt 1953 - heute

    Liebesgedichte – Monitor oder Sommerabend von Uwe Schmidt

    Liebesgedichte – Monitor oder Sommerabend von Uwe Schmidt Sommerabend, lau, zu schön, um in das tote Auge, meiner fünfzehn Zoll zu starren. Ich gehe hinaus in die warme Luft, ein wenig gehen, ein wenig schauen, und hier und da verharren. Man nickt, man grüsst, ich gehe auf sie zu, das Wort freundlich an sie zu richten, und dahinter ist es starr, wie Seifenblasen strömen, viele Worte aus ihrem Mund. Nichts haben sie gesagt, und doch schwoll das Plappern so laut wie ein Orkan, ohne Inhalt, ohne Witz, diese Wand aus lautem Schweigen, sie widert mich so an. Nehmen sie mich wahr? Ich glaube, ich könnte auch ein ganz anderer sein, es wären die gleichen Worte, von der Höhe der wand des Schweigens, prasseln sie auf mich ein. Ich sage etwas allzu Böses, die laute Schweigewand wird stumm, wird gar betreten still, jetzt sehen sie MICH wirklich, sind entsetzt, enttäuscht, blasiert und fragen endlich was ich will. Ich bleibe jedoch stumm, und fresse mit meiner Stille, ein Loch in die Mauer des lauten Schweigens. Dann bricht es heraus, ich rezitiere ihnen ein Gedicht zum Denken, zum durchbrechen des dumpfen Reigens. Wie ein schwarzes Loch, ist das Gedicht der Ort des Schreiens, in der Mauer, von lautem Schweigen so voll. Ich kehre heim, allein, und bin glücklich und unterhalt‘ mich, mit meinen fünfzehn Zoll. Hamburg, 12.05.2004

  • Liebesgedichte - Ode an eine Herbstnacht von Uwe Schmidt
    Liebesgedichte & Werke von Uwe Schmidt 1953 - heute

    Liebesgedichte – Ode an eine Herbstnacht von Uwe Schmidt

    Liebesgedichte – Ode an eine Herbstnacht von Uwe Schmidt Wenn der Tag weicht, so geschäftig er ist, und doch schwer, so lustlos und beleibt, und mit der Sonne quälender Strahlen, den Schweiss den Rücken hinuntertreibt. Wenn dieser Tag dann endlich geht, dann kommt, wie schon Novalis erkannte, die göttliche Nacht, die uns jung macht und frisch, die mit leichtem Treiben die Sonne verbannte. Die Kühle lässt mir die Haut erwärmen, und Pilz und Kork treibt die Fantasie, manch Edelmann wird von der Bettlerin schwärmen, von dem faltigen Teint mit dem roten Tütü. Die Göttin der Nacht, Afkaloide, streicht leicht mit ihrem schwarzen Schleier Spiritus über die rot glühenden Nasen und Wangen, und die meisten träumenden Wandler heut Nacht, haben sich in dem Schleier verfangen. Sie, die verzaubernde, forschende, schmeichelnde, ist kichernd zu den Liebenden gegangen, sie haucht ihren Atem über sie, wenn im Rausch sie die Wollust erlangen. Es zuckt auf dem Lager, es dampft und stöhnt, Stakatto, Lust und glückselige Pein, wer so in die Höhen der Liebe sich ringt, den lässt Alkaloide nicht lange allein. Die schwarze Göttin kennt nur zwei Gestalten, denen sie zur Dämmerung ihren Nektar kann unterbreiten. Die erste ist der Narr, die Närrin, Alkaloide kann sie nicht lange halten, die, die nur gelegentlich mit Vorwitz, ihre Zeiten überschreiten. Sie naschen nur vom Rand und nehmen alsbald hier, bald dort, ein wenig von den Lastern fort, um dann erschrocken von der eigenen Courage, im schnellen Lauf ihr Lager aufsuchen, aus Angst vor der Blamage. Die andere Gestalt ist die der Nacht, die Abends erst erwacht, sie nascht nicht, sie taucht ein, sie nippt nicht an des Glases Rand, sie trinkt den schweren Wein. Wer die Weisheit erlangen will, muss bis zum Grunde der Narrheit schöpfen, die anderen wird man schon vorher köpfen. Ob’s nun die…

  • Erotische Geschichten - Manuela braucht es wieder
    Erotische Geschichten

    Erotische Geschichten – Manuela braucht es wieder

    Erotische Geschichten – Manuela braucht es wieder Unsere Treffen sind rar geworden. Keine Zeit und keine Stimmung: Stress mit ihrer Tochter und ihr Mann ist auch immer öfter auf Dienstreisen. Sie fungiert als Hausfrau und Mutter, aber das Weib in ihr, das begehrt werden will, bleibt auf der Strecke. Ich sehe es ihr an. Die Farbe ihrer Kleidung wird von Tag zu Tag dunkler. So spiegelt sich ihr Gemütszustand auf ihrem äußeren Erscheinungsbild wieder. Heute trägt sie fast ganz schwarz. Ich weiß, dass ich nun die Initiative ergreifen muss. Sie würde von sich aus nicht zu mir kommen. Nicht weil sie zu stolz dafür wäre, sondern weil sie sich dafür zu sehr schämt. Kurze Zeit später sitzt sie bei mir im Büro. Sie scheut den Blickkontakt, hält ihre Hände zwischen ihren Knien und guckt auf den Boden. Ich gehe zu ihr hin, streichle ihre Haare, kraule ihren Kopf und berühre sanft ihre Wangen. Sie schließt die Augen. Wortlos vergehen Minuten. Sie wird ein klein bisschen entspannter. Ich hebe ihr Kinn, endlich sieht sie mir in die Augen. Sie ist traurig, doch da ist auch ein kleiner Funke in ihrem Blick. Die Lust. Sie kann es nicht leugnen. Ihre Zunge fährt sanft über ihre Lippen. Ich hebe ihr Kinn und lasse sie aufstehen. Wieder streichle ich ein wenig ihre Wange, dann fahre ich mit meiner Hand hinter ihren Kopf, um ihr blondes Haar zu ergreifen. Ich nehme ihren Mund. Bereitwillig öffnet sie ihre Lippen. Sie küsst heftig, ausgehungert und sehr nass. Ich dringe mit meiner Zunge tief vor und genieße, dass sie an meiner Zungenspitze saugt. Ihre Atmung wird von Sekunde zu Sekunde schwerer und heißer. Sie seufzt laut als ich ihren Hintern packe und sie noch enger an mich drücke. Hatte sie vorhin auf dem Stuhl sitzend noch ein wenig…

  • Erotische Geschichten – Maike mit den wunderschönen Braune Augen Teil 11
    Erotische Geschichten

    Erotische Geschichten – Maike mit den wunderschönen Braune Augen Teil 11

    Erotische Geschichten – Maike mit den wunderschönen Braune Augen Teil 11 Ich küsse sie. Sanft aber doch eindeutig, nichts ist flüchtig, alles ist eindeutig. Ich spüre die Wärme direkt an mir, der ihr Körper nach der wohl so warmen Dusche ausstrahlt. Sie strahlt förmlich die Wärme ab, sie überträgt sich direkt auf mich. Während ich ihren Kopf nehme, sie mit meinen Händen an den Ohren entlang umfasse, ihren Kopf halten und sie mit ihm ein wenig noch zu mir ziehe, wird sie plötzlich ganz leicht und gleitet förmlich zu mir. Sie tippselt mit den nackten Füßen auf mich zu, fast als würde sie schweben kommt sie mir mag, meine Hände sind ausgestreckt und umschließen ihren Kopf und ich fühle ihre warmen Lippen auf meinen. Wie schön sich ihre Lippen anfühlen, fast noch nass von der Dusche sind sie noch einmal ein wenig weicher als sonst, ein Tropfen Wasser rinnt aus ihren Haaren über ihre geschlossenen Augen und trifft uns zwischen unseren Lippen, macht sie noch feuchter und vermischt sich mit ihrem Atem. Ihr Körper ist nun direkt an meinen,ich spüre ihre nackte feuchte Haut an mir, ihre weiche Bewegung auf mich zu endet direkt an meinem hellen Shirt und meiner Jeans. Und doch ist es in diesem Moment fast so, als sei nicht nur sie sondern auch ich nackt, so sehr spüre ich ihre Wärme und Feuchtigkeit nach der Dusche. Sie lässt sich fallen. Alle ihre Unsicherheit und Nervosität fällt ab und verschwimmt in unseren Küssen. Oh wie für sie schmeckt und wie warm ihr Mund ist. Sie küsst abwartend, wie immer seit ich sie kenne wartet sie darauf, was ich tue und reagiert. Ich streife mit der Zunge kurz über ihre Lippen, und sie reagiert sofort in dem sie die Lippen öffnet und Ihre Zunge es mir nach tut.…