Liebesgedichte Aus Liebe zu deinen allerliebsten Schatz

Sexy erotische junge Frau - Im Rausch sämtlicher Sinne
Sexualität

Seitensprung

Seitensprung zugeben: ja oder nein?

Ausgerechnet das evangelische Monatsmagazin „chrismon“ brachte es ans Tageslicht: Nur etwa die Hälfte aller Teilnehmer einer repräsentativen Befragung würden einen Seitensprung, so sie denn einen begangen hätten, auch dem Partner gegenüber zugeben wollen. Ist das jetzt eine gute oder eine schlechte Nachricht? Das hängt ganz davon ab, was der Anlass der körperlichen Untreue war, und wie es um die verbliebene oder weiterhin gewünschte Festigkeit der bestehenden Partnerschaft bestellt ist. Wann also sollte man zuhause eine Beichte ablegen, und wann vielleicht besser doch nicht?

 

Im Rausch sämtlicher Sinne

Mann kennt das, Frau übrigens auch: Ein paar Gläser zu viel, ein ebenso voller Mond, eine günstige Gelegenheit, ein verheißungsvoller Blick aus den hungrigen Augen des attraktiven Gegenübers, und schon landet man erst in fremder Umarmung und dann in einem fremden Bett. Haben sich die wallenden Hormone dann allerdings ausgetobt, sieht die nüchterne Realität plötzlich gar nicht mehr so verführerisch aus. Wie konnte man (oder frau) sich nur so gehen lassen? Wo doch zuhause ein liebender und ebenso geliebter Mensch wartet? Da ist großer Katzenjammer angesagt. Und die Gretchenfrage schwebt im Raum: Wie halte ich es jetzt mit der Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit?

Warum geht man fremd?

Es gibt Menschen, die können und wollen einfach nicht treu sein. Für solche leidenschaftlichen Erotomanen ist die Liebe wirklich nur ein Spiel und die partnerschaftliche Treue eine reizvolle Herausforderung zum Brechen der Regeln. Wieder andere Zeitgenossen werden zum mehr oder weniger willfährigen Opfer der einladenden Umstände. Dabei muss allerdings schon die Frage erlaubt sein, wie tragfähig die aktuelle feste Beziehung ist. Denn wenn man mit dem Partner seiner Träume liiert ist, dann lassen einen fremde Reize gänzlich kalt, mögen sie auch noch so frei verfügbar erscheinen. Darum gilt in aller Regel: Wer sexy zur Seite springt, der vermisst irgendetwas sehr Wichtiges und Grundlegendes in seiner aktuellen Beziehung. Und genau auf dieses „Etwas“ kommt es am Ende an.

Hilferufe wollen gehört werden

So mancher Seitensprung geschieht nur deshalb, weil der Springer einen handfesten Grund braucht, um seine derzeitige feste Beziehung anlassbezogen und grundlegend zu hinterfragen. In diesem Fall kann fast nichts Besseres als dieser Treuebruch passieren. Denn darin liegt dann die Chance, eine offensichtlich festgefahrene Partnerschaft entweder neu aufzustellen, oder konsequent zu beenden. In diesem Fall darf die Missetat nicht nur gebeichtet werden, sie muss es auch. Damit der Weg, so oder so, wieder frei werden kann.

Einmalige Ausrutscher besser begraben

Niemand will eine verhängnisvolle Affäre. Und die wenigsten, deren alkoholumwölktes Hirn alle Schranken ein einziges Mal fallen ließ, wollen später wirklich eine Scheidung oder Trennung. In diesen Fällen ist die stille und reumütige Rückkehr zum Partner das Beste, was man machen kann. Denn wenn die bestehende Partnerschaft weder infrage noch zur Diskussion steht, würde man dem geliebten Partner mit (s)einer selbstgerechten Offenheit nur unnötig wehtun und die Dinge verkomplizieren. Wenn man also ganz ehrlich sicher ist, dass es wirklich „nichts weiter“ war, dann sollte man, krass gesagt, einfach mal das Maul halten. Und in Zukunft etwas geistesgegenwärtiger und vorsichtiger sein.

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