Portraits und die Liebe für das Detail

Portraits und die Liebe für das Detail

Immer wieder wird man als professioneller Fotograf gefragt, welche Tipps man Lernenden oder gar Schülern geben könnte, mit denen sie zu besseren Bildern kommen können. Sieht man von den Grundlagen ab, die das richtige Halten der Kamera oder das Anvisieren und Motivsuchen beinhalten, so ist häufig auch das optimale Bildformat Inhalt eines jeden Rates. Gerade im Rahmen der Portraitfotografie hat man die Möglichkeit, Hoch- als auch Querformat zu verwenden. Entscheidend ist die Umwelt beziehungsweise der Hintergrund der jeweiligen Person. Je detaillierter, verschnörkelter oder bunter der Hintergrund ist, umso eher sollte man sich hierbei für ein Bild in Hochformat entscheiden. Nicht nur da es mehr Dynamik verspricht, sondern auch weil ein zu detaillierter Hintergrund häufig zu negativen Bildeffekten führt. Einer davon ist der Umstand, dass mit einem kontrastreichen Hintergrund das eigentliche Motiv aus dem Blickfeld des Betrachters gezogen wird. Denn das Auge stellt sich immer auf die jeweiligen optischen Herausforderungen ein, sucht diese und führt sie den Gehirnzellen zu. Vom eigentlichen Motiv weggeleitet zu uninteressanten Inhalten kommt die jeweilige Botschaft des Bildes gänzlich falsch hinüber. Nicht die Landschaft oder der Hintergrund soll das Außergewöhnliche sein, sondern das jeweils fotografierte Gesicht.

Vor allem Paare wollen ihr Glück für ewig in Fotos festhalten. Frisch Verliebte bei ihren ersten gemeinsamen Ausflügen und Erlebnissen, Urlaube und Events bei glücklichen Paaren. Aber auch gemütliches Beisammensein möchte man ablichten, um sich später darauf zurück erinnern zu können. Momente kann man in Form von Fotos ewig festhalten. Deshalb sollte man immer bereit sein, das ein oder andere Foto zu schießen. Man kann dann auch Fotobücher daraus machen, für Paare ist das oft eine Zeitreise. Der Beginn der Verliebtheit, erste gemeinsame Tätigkeiten, später dann die Hochzeitsfotos und das Glück zu Zweit wird dann meist von Kindern gekrönt. An Fotos kann man sich lange erfreuen!

glasbild rund - Portraits und die Liebe für das Detail

Macht man gerne Portraits, so sollte man wissen, dass die Augen das Alpha und Omega jedes Fotoerfolgs sind. Die Augen dienen dem Profifotografen als Orientierungshilfe beim Anvisieren. Sie sollten im Idealfall nicht in der Mitte des späteren Bildes liegen, sondern im oberen Drittel. Dadurch wird dem Betrachter erlaubt, einen Einstiegspunkt in die Aufnahme zu erhalten. Gleichzeitig müssen diese eine gewisse Schärfe aufweisen. Bei schlechtem Equipment hat man häufig das Problem, dass sie unscharf werden oder gar rote Augen hervorbringen. Zwar sind derartige Augen zu korrigieren, trotzdem benötigt man dafür Zeit, Kraft und Geduld. Weiters wird das Ergebnis nicht annähernd so wirken wie wenn man optimale Aufnahmeausrüstung und -bedingungen vorzuweisen hat. Interessant machen sich auch solche Bilder, die gefertigt werden während man das Motiv außerhalb der Bildmitte platziert hat. Einem seitlich platzierten Modell muss man ausreichend Raum geben, um dem späteren Betrachter etwas Blickhilfe zu gewähren. Dabei können unterschiedliche Gegebenheiten, Formate und Personen aufgenommen werden. Natürlich hängt der Erfolg auch von der Kleider- und Personenwahl inklusive Umwelt ab. Nur wenn eine geeignete Atmosphäre vorhanden ist, können derartige Motive zu echten Erfolgen werden. Schließlich kann man auch mit den Formaten experimentieren. Während ein quadratisches Motiv besondere Ruhe ausstrahlt ist ein Querformat im Bereich der Portraitfotografie womöglich als zu üppig zu qualifizieren. Nicht selten spielt hierbei die Umgebung nicht mit – nicht nur weil sie zu detailliert ist, sondern womöglich auch, weil sie farblich nicht zur Person passt.

Andere Tipps können zum Beispiel im Bereich der Makrofotografie gegeben werden. Diese Art der Fotografie wird in den letzten Jahren zunehmend attraktiver. Nicht nur, weil dadurch kleine Ausschnitte ganz groß dargestellt werden können, sondern weil man mit derartigen Fotos die für das menschliche Auge ansonsten kaum erfassbaren Momente festhalten kann. Ein imposanter Reichtum an Details lässt sich so in ganz erstaunlichen Manier präsentieren. Apropos präsentieren: Die besten Fotos sollten unbedingt in Fotobücher gefasst werden. Nur dadurch können sie in angemessener Art und Weise den jeweiligen Leuten präsentiert werden. Spannende Ideen findet man auch auf der Seite Happyfoto.at, die umfangreiche Tipps für Fotogeschenke oder Fotobücher preisgibt. Jedes gute Foto, das in mühevoller Arbeit angefertigt wurde, sollte nicht auf irgendeiner Festplatte verstauben. Vielmehr sollte es Freunden, Verwandten und Bekannten gezeigt werden.

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In der Makrofotografie nähert man sich regelmäßig kleinen Objekten und erzeugt durch intensive Verwendung des Zooms große Bilder. Extreme Nahaufnahmen bedürfen in der Regel optimale Lichtverhältnisse. Diese hat man in der Natur vor allem in den Morgen- und Abendstunden. Nicht selten können dadurch Staubgefäße, Blütenblätter oder Stempeln in wunderbaren Detailaufnahmen gezeigt werden. Aber auch Insekten, Büroutensilien oder Details von technischen Geräten ermöglichen umfangreiche Perspektiven. Der mikroskopische Blick bietet wunderschöne Überraschungen. Um gute Makro-Bilder zu entwerfen, benötigt man eine Spiegelreflexkamera, die eine sehr kurze Brennweite des Objektivs vorweisen kann. Denn umso kürzer diese ist, umso geringer muss der jeweilige Abstand zur Frontlinse sein. Schließlich hat man dadurch die Möglichkeit, einen sehr großen Abstand zum jeweiligen Motiv einhalten zu können. Dies ist nützlich, wenn man ein Stativ zur Verfügung hat. Ohne dieses können derartige Aufnahmen nicht von Erfolg gekrönt sein. Schließlich hat keiner, weder ein professioneller noch ein Amateur-Fotograf eine derartig ruhige Hand, um scharfe Bilder mit freier Hand zu fertigen.