Alles aus Liebe - Liebesgedichte für deinen allerliebsten Schatz

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  • Liebesgedichte – Gottfried August Bürger 1747 – 1794
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    Liebesgedichte – Gottfried August Bürger 1747 – 1794

    Liebesgedichte – Gottfried August Bürger 1747 – 1794 *der Autor Gottfried August Bürger geboren 31. Dezember 1747 in Molmerswende; gestorben 8. Juni 1794 in Göttingen war ein deutscher Dichter in der Zeit der Aufklärung, der dem Sturm und Drang zugerechnet wird. Bekannt geworden sind vor allem seine Balladen sowie die Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen.   Liebesgedichte – Liebesschwur von Gottfried August Bürger Flox zu den Füßen seiner Schönen Schwört mit Verzuckungen und Thränen: Aus Liebe sei er jederzeit Mit Leib und Leben ihr bereit! Nur kann er, trotz dem Wunsch der Schönen, Des Schnupftobacks sich nicht entwöhnen Liebesgedichte – An das Herz von Gottfried August Bürger Lange schon in manchem Sturm’ und Drange Wandeln meine Füße durch die Welt. Bald den Lebensmüden beigesellt, Ruh’ ich aus von meinem Pilgergange. Leise sinkend faltet sich die Wange; Jede meiner Blüten welkt und fällt. Herz, ich muß dich fragen: Was erhält Dich in Kraft und Fülle noch so lange? Trotz der Zeit Despoten-Allgewalt, Fährst du fort, wie in des Lenzes Tagen, Liebend wie die Nachtigall zu schlagen. Aber ach! Aurora hört es kalt, Was ihr Tithons Lippen Holdes sagen. – Herz, ich wollte, du auch würdest alt!

  • Gedichte über Liebe & Leben Barthold Hinrich Brockes 1680 – 1747
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    Gedichte über Liebe & Leben Barthold Hinrich Brockes 1680 – 1747

    Gedichte über Liebe & Leben Barthold Hinrich Brockes 1680 – 1747 * der Autor Barthold Hinrich Brockes geb. am 22.09.1680 in Hamburg, nach dem Tod des Vaters (1694) wächst er allein bei seiner Mutter auf, ab 1700 studiert er Jura und Philosophie in Halle, 1704 promoviert er in Leiden und kehrt dann nach Hamburg zurück, 1704 heiratet er, aus seiner Ehe gingen zwölf Kinder hervor, 1720 wird er Ratsherr in Hamburg, er tritt 1724 der Patriotischen Gesellschaft bei, wird 1728 Stadtrichter und zwei Jahre später Landrichter von 1742 an ist er erster Landherr von Hamm und Horn, er stirbt am 16.01.1747 in Hamburg.   Gedichte über Liebe & Leben – Ungewißheit von Barthold Hinrich Brockes In dieser hellen Finsternis, auf welcher wir auf Erden stecken, wird ein Vernünftiger gar leicht entdecken, daß alles Wissen ungewiß. Die Ungewißheit geht sogar so weit, daß man, mit Recht und Zuverläßigkeit, daß alles ungewiß, gewiß kaum sagen kann. Gedichte über Liebe & Leben – Die Welt von Barthold Hinrich Brockes 1. Den schönen Bau der Welt sieht, leider! jedermann, Durch seiner Leidenschaft verkehrtes Fern-Glas, an, Das alles, nur nicht sich, verkleinert und entfernet, Durch welches man nur sich allein vergrössern lernet. 2. Nur sich allein; denn was man sonsten sieht und hört, Wofern man’s nicht, aus Geitz und Noth, für sich begehrt, Das sieht und hört man nicht: Man würdigt Gottes Wercke Bey weitem nicht so viel, daß man sie nur bemercke. 3. Dem Kaufmann kommt die Welt nur bloß, als ein Contor, Als eine Wechsel-Banck, als eine Messe, vor. Voll Hoffnung zum Gewinn, voll Sorg‘ und Furcht für Schaden, Denckt er: Die Erde sey ein grosser Kaufmanns-Laden. 4. Ein Alexander glaubt: Es sey der Kreis der Welt Nichts, als ein grosser Platz; nichts, als ein weites Feld, Bequem, sich mit dem Feind darauf…

  • Gedichte über Liebe & Leben – Friedrich von Bodenstedt 1819 – 1892
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    Gedichte über Liebe & Leben – Friedrich von Bodenstedt 1819 – 1892

    Gedichte über Liebe & Leben – Friedrich von Bodenstedt 1819 – 1892 * der Autor Friedrich von Bodenstedt geboren am 22.4.1819 in Peine, nach einer Kaufmannslehre studierte er in Göttingen für kurze Zeit Geschichte und Fremdsprachen, 1840 ging er nach Moskau und wurde Privatlehrer bei einem russischen Fürsten, er wechselte 1843 als Gymnasiallehrer nach Tiflis, bereiste Kleinasien und wohnte ab 1846 in München, Triest, Berlin, Frankfurt am Main, Bremen, Kassel und Thüringen, war als Mitarbeiter verschiedener Zeitungen tätig, bis ihn 1854 Maximilian II. nach München berief, wo er als Honorarprofessor für slawische Sprachen und später für englische Literatur arbeitete. Er war Mitglied der Dichtergesellschaft „Krokodile“, 1866 ging Bodenstedt als Intendant des Hoftheaters nach Meiningen, trat dort aber bereits 1869 zurück. Seit 1876 lebte er in Wiesbaden wo er am 18.4.1892 starb.   Gedichte über Liebe & Leben – Tiflis von Friedrich von Bodenstedt Im Wasser wogt die Lilie, die blanke, hin und her. Doch irrst du, Freund, sobald du sagst, sie schwanke hin und her! Es wurzelt ja so fest ihr Fuß im tiefen Meeresgrund, Ihr Haupt nur wiegt ein lieblicher Gedanke hin und her.                         Platen 1. Wodurch ist Schiras wohl, die Stadt, Berühmt mit Ros’ und Wein geworden? Wodurch berühmt der Roknabad, Berühmt Mosellas Hain geworden? Nicht ihre Schönheit war der Grund, Viel Schöneres auf Erden gibt es – Sie sind berühmt durch dein Gedicht, Durch dich, Hafis! allein geworden! Das Bonzentum hast du gestürzt, Und Schiras’ Ruhm hast du gegründet – Es ist durch dich das Kleine groß, Durch dich das Große klein geworden! Verherrlicht hast du Stadt und Hain, Verschönt den Strom und seine Ufer – Durch dich ist jeder Stein der Stadt Zu einem Edelstein geworden! Auch Tiflis ist an Schönheit reich, Hat Rosen, Wein und schmucke Mädchen – Und…

  • Liebesgedichte – Ich denke dein
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    Liebesgedichte – Friederike Brun 1765 – 1835

    Liebesgedichte –  Friederike Brun 1765 – 1835 * der Autor Friederike Brun Geboren am 3. 6. 1765 in Gräfentonna/Thüringen, gestorben am 25. 3. 1835 in Kopenhagen.   Liebesgedichte – Ich denke dein [II] von Friederike Brun Ich denke dein, wenn sich im Blütenregen Der Frühling malt; Und wenn des Sommers mild gereifter Seegen In ähren strahlt. Ich denke dein, wenn sich das Weltmeer tönend Gen Himmel hebt, Und vor der Wogen Wuth das Ufer stöhnend Zurücke bebt. Dein denk‘ ich, wenn der junge Tag sich golden Der See enthebt, An neugebornen zarten Blumendolden Der Frühthau schwebt. Ich denke dein, wenn sich der Abend röthend Im Hain verliert, Und Philomelens Klage leise flötend Die Seele rührt. Dein denk‘ ich, wenn im bunten Blätterkranze Der Herbst uns grüßt; Dein, wenn, in seines Schneegewandes Glanze, Das Jahr sich schließt. Am Hainquell, ach! im leichten Erlenschatten Winkt mir dein Bild! Schnell ist der Wald, schnell sind die Blumenmatten Mit Glanz erfüllt. Beim trüben Lampenschein, in bittern Leiden, Gedacht‘ ich dein! Die bange Seele flehte nah‘ am Scheiden: „Gedenke mein!“ Ich denke dein, bis wehende Zypressen Mein Grab umziehn; Und selbst in Lethe’s Strom soll unvergessen Dein Name blühn!

  • Liebesgedichte – Clemens Brentano 1778 – 1842
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    Liebesgedichte – Clemens Brentano 1778 – 1842

    * der Autor Clemens Wenzeslaus Brentano de La Roche * 9. September 1778 in Ehrenbreitstein (heute Koblenz); † 28. Juli 1842 in Aschaffenburg war ein deutscher Schriftsteller und neben Achim von Arnim der Hauptvertreter der sogenannten Heidelberger Romantik.   Liebesgedichte – Komm heraus, komm heraus von Clemens Brentano Komm heraus, komm heraus, du schöne schöne Braut, Deine guten Tage sind nun alle, alle aus. Deine Jungfraun läßt du stehn, Willst nun zu den Weibern gehn. Dein Schleierlein weht, dein Schleierlein weht, Die Tränen des Taues, die weinest du zu spät. Lege ab, lege ab auf ewige, ewige Zeit Schild und Schwert und Panzer, deine Waffen, dein Geschmeid. Aus dem Helm ins Haubelein Schließest du die Locken ein. Dein Schleierlein weht, dein Schleierlein weht, Die Tränen des Taues, die weinest du zu spät. Lache nur, lache nur, die roten, roten Schuh Werden dich einst drücken. sie sind eng genug dazu, Wenn wir zu dem Tanze gehn, Wirst du bei der Wiege stehn. Dein Schleierlein weht, dein Schleierlein weht, Die Tränen des Taues, die weinest du zu spät. Winke nur, winke nur, sind nur leichte, leichte Wink‘, Bis du an dem Finger trägst den goldnen Sklavenring, Goldne Ketten legst du an, Und beschwerlich wird die Bahn! Dein Schleierlein weht, dein Schleierlein weht, Die Tränen des Taues, die weinest du zu spät. Tanze nur, tanze nur deinen letzten letzten Tanz, In der Sonne welket bald dein schöner Hochzeitskranz. Lasse nur die Blumen stehn, Auf den Acker mußt du gehen. Dein Schleierlein weht, dein Schleierlein weht, Die Tränen des Taues, die weinest du zu spät.