Liebesgedichte – Stummsein der Liebe von Justinus Kerner

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Wohl neigt nach goldner Sonne Sich stumm die Blum’ der Au, Doch spricht von ihrer Wonne Im Kelch der helle Tau.

Halt’ ich die Lieb’ umwunden, Gedrückt ans Herze ganz, Schweigt Lippe fest gebunden, Spricht nur des Auges Glanz.

Ein armes Herz, entschlagen So plötzlich aller Pein, O Liebe! kann nichts sagen, Das kann nur stille sein.

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