Liebesgedichte – Ostern (Voran) von Uwe Schmidt

Liebesgedichte – Ostern (Voran) von Uwe Schmidt

Frühling jauchzt, durch bleiern schwere Wolken, treibt die Trübheit düstren Himmefs jäh vorbei. Noch neulich wagte ich auf Frühling nicht zu hoffen, doch ich hab Dich, da ist mir Regen einerlei. Dem jungen Schäfchen gleich, das Ostern ist geboren, ist meine Neugier auf das Leben frisch erwacht, davor noch fühlte ich mich arg verloren, jetzt hast Du Liebe, Hoffnung in mein Herz gebracht. Sehnsüchtig warte ich auf deine Zeilen, bin aufgeregt, und voll von gutem Mut, und lese Deine Zeilen, fühl Dich in den Gedanken zu mir eilen, und spüre, Du tust mir so gut! So werfe ich mein Denken aufs Papier für Dich, es ist jetzt alles, was ich Dir kann geben, doch geb’ ich’s gern, mit Freuden und mit Liebe, und freue mich nun wieder auf das Leben. Du stehst im Geiste vor mir stets, und die Gedanken, ganz Dir gewidmet wie mein ganzes Herz, versuchen den Kontakt zu finden und zu tasten, um zu brücken, lange Zeit mit Schmerz. So weisst Du jetzt, dass zärtlich ich Dich liebe, das wir am Abend gleiche Sterne seh’n, dass ich erahne, fühle, spüre trotz der Ferne, wenn wir so Schrift für Schrift zusammen geh’n. Die Zeit ist lang, da wir auf Freiheit harren, und meine Sehnsucht leg ich in die Zeilen hier, ein frohes warten aber kann mich gar nicht schrecken, danach, in naher Zukunft, gibfs ein WIR. So lass uns reden, planen, Träume schmieden, auf das wir vorbereitet für “gemeinsam leben”, uns kennen lernen, lachen und auch streiten, die Seele uns ertasten, uns Vertrauen geben. Wir Menschen sehnen uns nach der Gerechtigkeit, und was das ist, das fühlen wir genau, doch handeln müssen wir nach den Gesetzen, den Zwiespalt lebt ein jeder schlecht, und sei er noch so schlau. Drum lass uns werfen hinter uns die alten Lasten, und frohen Mutes unbelastet Zukunft seh’n, denn Liebe kann ganz feste Dämme schaffen, auf denen wir des Lebens Sintflut übersteh’n. Das neue Jahr, der Frühling, positives Denken, das Grün, die Blumen, jauchzendes Ergiessen, die laue Luft, die Welt, die uns zu Füssen liegen kann, nimm meine Hand, und lass gemeinsam uns geniessen. Hamburg, 10.04.07