Liebesgedichte – Dämmergang von Conrad Ferdinand Meyer

Liebesgedichte – Dämmergang von Conrad Ferdinand Meyer

Du lebst meerüber In blauer Ferne Und du besuchst mich Beim ersten Sterne.

Ich mach im Felde Die Dämmerrunde, Umbellt, umsprungen Von meinem Hunde.

Es rauscht im Dickicht, Es webt im Düster, Auf meine Wange Haucht warm Geflüster.

Das Weggeleite Wird trauter, trauter, Du schmiegst dich näher, Du plauderst lauter.

Da gibt’s zu schelten, Da gibt’s zu fragen, Und hell zu lachen Und leis zu klagen.

Was wedelt Barry So glückverloren? Du kraust dem Liebling Die weichen Ohren …