Liebesgedichte – Die Egalität

Liebesgedichte – Die Egalität

Hölle ist aus Chaos nun erstanden hat gewendet sich das rotverwelkte Blatt Gerippen sieht man faserig einst Adern und Leben war in ihnen doch es war

Verfallen Werte die die Welt verbanden und als Zeichen bleibt allein die graue Stadt ist wie in festen Nebelburgen baden trostlos verlassen trostlos wahr

Quarantäne heißt nun was uns treibt isoliert sind wir die Einzeln nie zusammen graben uns künftige Behausung mit eigner Hand ein eignes Grab

Kahle Wohnung Heimat die uns bleibt gemeinsam sehen wir woher wir stammen Erkenntnis dienend der Erbauung auf Zweig gespießt den Dornenstab

Schatten freuen uns die Graugewandten kugelförmig kreisende Bewegung machen platt gemeinsam Wille ist es uns entzweit gehen nun woher wir kamen

So bleibt uns nichts was uns stört