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Erotische Geschichten – Monas Kummer und die erfolgreiche Aufmunterung

Erotische Geschichten – Monas Kummer und die erfolgreiche Aufmunterung

Ich bin unten im Betriebscafé. Eine Kollegin plappert mir ins Ohr während ich meinen Kaffee schlürfe. Ich höre ihr nicht zu, stattdessen beobachte ich die wenigen Leute, die sich hier eine Pause gönnen.

Mona sitzt weit weg und mit dem Rücken zu mir, doch erkenne ich sie sofort an ihren Haaren und wie sie ihren Kopf hält. Ein Kollege sitzt ihr gegenüber und erzählt etwas mit unnatürlichem Enthusiasmus. Unsympathisch. Er will sie beeindrucken. Sie will sich beeindrucken lassen. Sie lehnt sich auf ihrem Stuhl weiter vor, ihre Hände auf dem Tisch sind ebenfalls nach vorne geschoben, so dass die Entfernung zum Mann kleiner ist.

Doch so groß die Klappe des Kerls, so klein sein Mut. Er traut sich nicht, sie anzufassen. Aber das will sie doch. Sie gibt solch eindeutige Zeichen, dass sie selbst ein Blinder sieht. Am liebsten würde ich hinrennen und ihn aufklären. Aber er verdient es nicht und sie verdient was Besseres.

Wenige Minuten später verabschiedet er sich wichtigtuerisch (sein Handy klingelt) und lässt sie am Tisch alleine zurück. Was für ein Gentleman. Mona schaut ihm traurig hinterher, trinkt nachdenklich ihren Becher aus und geht mit gesenktem Kopf langsam in Richtung Ausgang.

Sie ist sexy, aber geschmackvoll angezogen, wie immer. High Heels und eine enge Hose bringt ihre weiblichen Schenkeln und ihren runden Po gekonnt in Szene. Oben eine Hemdbluse, ebenfalls eng anliegend.

Sie bemerkt mich nicht beim Vorbeigehen.

„Berührt werden, das wolltest du“, rufe ich leise ihr zu.

Sie erschrickt leicht, dann blinzt Freude in ihren Augen und sie kommt auf mich zu. Aber sie schafft es nicht, etwas zu sagen. Sie ist noch mitgenommen von der vorigen Enttäuschung.

Ich nehme ihre Hand und ziehe sie sanft in eine abseits gelegene Ecke. Ohne Umschweife drücke ich sie an die Wand und presse mich an ihren Körper.

„Du willst gepackt werden!“

Ich will, dass sie meinen Atem an ihrem Hals spürt, meine Brüste an ihren Brüsten, meine Hände überall an ihrem Körper.

„Du willst erregt werden“, sage ich während ich den betörenden Duft ihrer Haare einsauge und mit meiner Nasenspitze sanft ihr Ohrläppchen kitzle. Sie seufzt. Nun berühren meine Lippen hauchfein ihren Hals. Gänsehaut macht sich breit. Immer wieder zittert sie, ihre Atmung wird plötzlich schneller, heißer.

Ich spanne sie nicht länger auf die Folter. Ich sehe ihr tief in ihre traurigen Augen, dann küsse ich sie. Meine Zunge ist aufdringlich. Ich ergreife Besitz von ihren Lippen, ihrer Zunge, von ihrem ganzen Wesen. Und sie? Sie lässt es nicht nur zu, sie ergibt sich, sie saugt mich in sich. Sie gibt sich geschlagen, bevor es überhaupt zu einem Kampf kommt.

„Und dann willst du vernascht werden!“, schnaufe ich.

„Ja“, antwortet sie mit schwacher Stimme.

Meine Hände halten nicht still. Ich grabsche, streichle, greife und packe – drunter, drüber und dazwischen. Bald findet sich der Weg in ihre Hose und ich treffe auf ihren Slip. Klatschnass – genauso wie meiner.

Leider sind wir überhaupt nicht ungestört, es kann jeden Moment jemand in unsere Richtung kommen. Ich bremse also ab, nehme meine Hände weg und küsse sie nicht mehr wild, sondern zahm und zärtlich.

„Es tut mir so leid, dass ich dir nicht geben kann, was du suchst“, sage ich voller Mitleid.

Sie schluchzt und nickt.

Wir wollten uns eigentlich nicht mehr auf diese Weise begegnen. Denn ich lenke sie nur ab. Mona möchte eine feste Beziehung, eine Familie, Kinder – einen Mann, der sie beschützt, der sie nimmt. Das ist auch gut so. Doch sie ist eine starke Frau, die man zuerst erobern muss. Es gibt nicht viele Männer, die dazu imstande sind. Also muss sie suchen, immer weiter suchen. In der Zwischenzeit gerät sie in meine Fänge, was zwar kurzfristige Erfüllung, aber keine Erlösung bringt.

Ich wische ihre Tränen ab und hauche ihr noch ein-zwei Küsse auf ihre nassen Wangen.

Sie blickt mich bettelnd und hoffnungsvoll an. Ich weiß, dass es nicht richtig ist, aber ich kann ihr nicht widerstehen.

„In einer halben Stunde, in der Abstellkammer“, mache ich mein Angebot.

Mona erstrahlt, grinst und nickt wie ein kleines Mädchen. Wieder nur eine kurzfristige Erfüllung für sie…