Erotische Geschichten – Der Morgen nach der Sommernacht

Erotische Geschichten - Der Morgen nach der Sommernacht

Erotische Geschichten - Der Morgen nach der Sommernacht

Erotische Geschichten – Der Morgen nach der Sommernacht

Es ist ein schweres Erwachen, aber dann hüpfe ich lockerleicht aus dem Bett. Auf Zehenspitzen schleiche ich zur Terrassentür hinaus. Die Luft ist herrlich frisch, kühl. Ich habe nur einen weißen Slip und Top an, trotzdem ist mir nicht kalt. Das Holz des Terrassenbodens knackt angenehm unter meinen Sohlen. Ich gehe die Treppe hinunter. Der Sand unter meinen Füßen ist schön weich. Ich schaue nach links, nach rechts. Ein Strand, so weit das Auge reicht. Die See ist still, ein leichter Wind weht durch meine Haare. Ich atme tief durch. Ich fühle mich erneuert, ein Teil von mir neugeboren. Ich überlege, wie ich in diesen Zustand gekommen bin. Mir fallen die beiden anderen Frauen ein, die noch im selben Bett schlafen, aus dem ich vorhin aufgestanden bin. Der Tanz um das große Lagerfeuer. Die zahlreichen Cocktails. Ich lecke mit meiner Zunge über meine Lippen, ist das noch ihr Geschmack? Was ist da nochmal passiert?

Ich hatte sie schon den ganzen Tag im Auge. Das Knutschen mit ihr hinter der Düne. Wir schwitzten vor Lust, der Sand klebte überall an unserem Körper. Wir mussten duschen, unsere Haut freibekommen. Denn wir hatten noch viel vor. Wir wollten unbemerkt ins Haus, die anderen weiterfeiern lassen. Rein in die Dusche. Kaum war der Sand abgewaschen, schon glitten unsere Hände, Finger, Zungen überall hin. Es war kein Halten. Wir waren noch gar nicht trocken, aber wir liefen ins Zimmer. Ich bemerkte sie nicht, wie sie im Sessel saß und uns zusah. Doch dann erblickte ich sie. Sie war hübsch, wie sie mich prüfte, ansah. Sie war ihre Freundin. Das war so geplant. Wow! Das Feuer in mir loderte auf. In uns allen. Überall Hände, Füße, Brüste, nackte Haut. Körper, die hin und her wiegten, wie das Meer draußen.

Ich laufe weiter. Einige Wellen erreichen meine Füße, schäumen sich um meine Fersen. So enden also meine Unijahre. Das nächste Kapitel meines Lebens. Ich spüre eine Hand auf meinen Hüften, Lippen auf meiner Schulter. Hm. Das mit dem nächsten Kapitel kann noch etwas warten…

Roland Böstro :

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