Liebesgedichte für deinen allerliebsten Schatz von ganzem Herzen

Liebesgedichte & Liebeserklärungen für mein wundervollen Schatz
Erotische Geschichten - Das erste Spanking - Teil 1
Erotische Geschichten

Erotische Geschichten – Das erste Spanking – Teil 1

Erotische Geschichten – Das erste Spanking – Teil 1

Ich war damals 24 Jahre alt. Ich hatte meinen ersten richtigen Job, natürlich ganz unten in der Nahrungskette. Deswegen konnte ich mir in jener Großstadt nur eine WG leisten. Eine Kommilitonin, mit der ich auch schon während der Uni ab und zu Spaß hatte, war in derselben Lage. Die Sache war also klar, eine mittelmäßige Zwei-Zimmer-Wohnung schnell gefunden. Zunächst hatten wir beide unsere eigenen Liebesleben – abgesehen von einigen Ausrutschern, als wir es nicht aushielten, uns gegenseitig zu bespaßen. Doch waren dies meistens Ausnahmesituationen: beschwipst nach einer Party, tieftraurig nach einer Untreue oder nach einer fristlosen Kündigung. An diese konkreten Fälle kann ich mich erinnern. Nach einiger Zeit mussten wir aber feststellen, dass wir sehr gut miteinander konnten, besser als mit anderen. Wir wurden also ein Paar. Zunächst war alles happy, doch wie das so ist, kamen nach einiger Zeit die Macken, diverse Unarten und die Wunden der Kindheit zum Vorschein. Letztere waren eigentlich am schlimmsten. Wir hatten oft Streit, sie wurde immer nervöser, ungezügelter. Je mehr Geduld ich investierte, je öfter ich ihr verzieh, desto weiter spannte sie den Bogen. Ich war nahe dran aufzugeben und die Beziehung zu beenden.

Ich verstand den Grund für ihr Verhalten nicht. Diesen wollte ich aber noch herausfinden, bevor ich Schluss mache, sonst hätte mich dies noch lange schlaflose Nächte bereitet. Ich wühlte also in ihren Fachbüchern. Sie studierte Psychologie. Ab und zu erzählte sie mir auch interessante Phänomene der menschlichen Psyche. Sie hatte eine schwere Kindheit, das wusste ich, sie litt darunter, erzählte sie mir oft. Doch sie meinte, diese Vergangenheit bewältigt zu haben. Da stieß ich auf einen Artikel, in dem darüber – teilweise in Fachchinesisch – geschrieben wurde, dass man letztlich die Muster der eigenen Kindheit und der Eltern befolgt. Da ging mir ein Licht auf (dieses Licht sollte bei noch vielen weiteren Partnerschaften leuchten). Sie, die als Kind oft geschlagen wurde (nicht brutal – Ohrfeigen, Hintern versohlen, das übliche eben), wollte das erneut durchleben? Das viele Rumzicken, wenn sie ausflippt, mich beschimpft – ich selbst sagte ihr oft, sie verhalte sich wie ein Kind. Diese Feststellung sollte wirklich wahr gewesen sein. Die Frage war, wie mit der Lage umzugehen sei. Es wurde eine Therapie beschrieben, die schon von weitem aussah, wie ein monatelanges Unterfangen. Es wurde auch beschrieben, was passiert, wenn nicht therapiert wird: die Person will die Kindheit quasi nochmals erleben. Das waren Erkenntnisse, die ich erstmal verdauen musste.

Nach kurzer Zeit kam es erneut zu einem wilden Streit. Ich fragte sie immer wieder, warum sie das mache, warum sie so sei, ich hätte ihr doch nichts getan. Sie lief dann weg, wie eine zornige Göre. Ich ihr nach und es platzte dann heraus: sie sei wie ein Kind, ob ich ihr etwa den Arsch versohlen sollte, was sie eigentlich verdienen würde. Das, was ihr Vater gemacht hätte, sie würde ja die Muster ihrer Kindheit wiederholen. Da lief sie nochmal weg, ich ließ sie laufen.

Sie war zwei Tage weg. Als sie wieder kam, hatte sie ein müdes, aber irgendwie aufgeklärtes Gesicht. Sie hatte eine Flasche Wein in der Hand und bat um ein sofortiges Gespräch. Es war zwar ein Samstagvormittag, nicht unbedingt ein Zeitpunkt für Alkohol, aber ich sagte zu. Sie legte quasi ein Geständnis ab: sie hätte es selbst nicht gemerkt, aber mein Vorwurf war richtig. Tief in ihr drin müsse sie zugeben, dass sie sich wie ein ungezogenes Kind verhalten hätte. Und ja, je mehr Geduld und Verständnis ich für sie hätte, desto weiter würde sie es treiben. Ihre innere Spannung würde sich dadurch nicht lösen. Was ich vorgeschlagen habe, das sollten wir versuchen. Ich war perplex. Ich sollte sie also wirklich verprügeln? Das würde ihr tatsächlich helfen? Und kann ich das überhaupt? Versuchen müsste ich es auf jeden Fall, um ihretwillen, um unserer Liebe willen. Wir beschlossen bis Abend zu warten: sie würde sich ausschlafen, ich würde mich ebenfalls ausruhen und nachdenken. Sollten wir abends immer noch denselben Entschluss haben, probierten wir es.