Eine Hochzeit „nah am Wasser“!
Hochzeit

Eine Hochzeit „nah am Wasser“

Eine Hochzeit „nah am Wasser“!

Im letzten August ist nun endlich auch mein Bruder in den Hafen der Ehe eingelaufen und hat sich dafür einen ganz besonderen Ort ausgesucht. Die Wahl fiel auf das Biosphärenreservat und es sollte sich als ein absoluter Volltreffer herausstellen.

 

Mit der ganzen Familie und allen Freunden nach Lübben

Am frühen Freitagnachmittag ging es mit 2 Bussen von Hannover in Richtung Spreewald und nach einer kurzweiligen Anfahrt erreichten wir ein kleines, aber sehr nettes Hotel in Lübben. Die Organisation der Anreise und der Unterkunft im Spreewald war Dank meiner Schwestern sehr gut geregelt worden und jeder Hochzeitsgast konnte untergebracht werden. Mein Bruder und seine zukünftige Frau hatten sich für die evangelische Paul- Gerhadt-Kirche in Lübben entschieden und von Größe und Atmosphäre war dies auch eine sehr gute Wahl. Dadurch, dass wir schon am Vorabend angereist waren, hatten wir noch etwas Zeit den Ort zu erkunden.

Lübben- ein Spreewalddorf wie aus dem Bilderbuch

Der Abend vor der Trauung wurde von den meisten Gästen für einen Bummel durch das Spreewalddorf Lübben genutzt. Ich war vorher noch nicht im Spreewald und so war ich direkt vom Charme und Flair der Fließe und Natur fasziniert. Im abendlichen Schimmer machten wir auch eine obligatorische Kahnfahrt und erlebten so den Spreewald von seiner schönsten Seite. Vom Wasser hat man noch mal einen ganz anderen Blick auf Dörfer, Menschen und Natur. Der Spreewald wird von hunderten Fließen durchzogen und so findet man hier eine Natur, die es so nur im Spreewald gibt. Um es vorweg zu nehmen: Der Spreewald ist die optimale Kulisse für eine Hochzeit!

Der Morgen vor der Hochzeit

Der Morgen konnte nicht besser beginnen und niemand hätte ein schöneren Sonnenaufgang malen können. Mit etwas Anspannung im Bauch war die Nacht für mich um 6 Uhr vorbei und ich nutzte den Morgen für einen guten Kaffee auf der Terrasse unseres Hotels. Die Sonne und der morgendliche Nebel legten den kleinen Hafen von Lübben in einen romantischen und friedlichen Schein. Die Kähne und die Bäum spiegelten sich auf der Wasseroberfläche und der Hafen gehörte ausschließlich den Vögeln. Mit der zeit gesellten sich immer mehr Gäste auf die Frühstücksterrasse und so langsam begann die Vorfreude auf die Hochzeit.

Mit dem Spreewaldkahn zur Kirche

Als sich gerade alle auf den Weg zur Kirche machen wollten, fuhren am Hafen ein gutes Dutzend Spreewaldkähne vor und das Orga-Team machte uns mit unserem Shuttle Service zur Kirche bekannt. Meine Schwestern hatten im Vorfeld eine standesgemäße Anfahrt zur Kirche überlegt und so bestiegen wir alle die bereitstehenden Kähne. Nach einer kurzen „Seereise“ erreichten wir nach 20 Minuten die Kirche in Lübben. Die Kirche war im Außenbereich und auch Innen wunderschön geschmückt und es gab viel Liebe zum Detail.

Die Hochzeit war zum Glück frei von jeglicher Etikette und es blieb viel Platz für persönliche Worte. Die ganze Hochzeit wurde von einer Leichtigkeit begleitet, die ich sonst auf noch keiner Hochzeit erlebt hatte. Die Geschichte des Ehepaares wurde in lockerer und fast schon witziger Art und Weise vorgetragen und man hätte dem Pastor stundenlang zuhören können.

Nach der Kirche wurde rustikal gefeiert

Nachdem der Bund der Ehe geschlossen wurde, ging es mit den Spreewaldkähnen weiter in Richtung Partylocation. Dafür hatten sich meine Schwestern ein altes Bauernhaus mit direktem Anlegeplatz ausgesucht und das Wetter ließ eine Feier unter freiem Himmel zu. Die Spreeterrasse wurde dafür wunderschön mit weißen Tischen, brennenden Kerzen und romantischem Licht dekoriert. Nach der Eröffnung und Begrüßung des Brautpaares wurde am Ufer der Spree bis in den Morgen gefeiert und es war ein absolut begeisternder Tag. Der Spreewald war mir bisher nicht als eine so wunderschöne und faszinierende Region bekannt und ich komme bestimmt wieder.