Der Trend zu tierfreundlichen Hochzeiten

Der Trend zu tierfreundlichen Hochzeiten

Was sollte man auf seiner Hochzeit beachten, damit sie (auch) den Tieren gefällt. Auch nach Deutschland schwappt langsam der Trend zu Hochzeiten mit und für Tiere. Doch was genau ist damit gemeint und wie lässt sich das umsetzen?

Tiere als Highlight bei der Trauung

Als Hundebesitzer träumt wohl jeder davon, dass der eigene Vierbeiner in der Kirche oder bei einer freien Trauung die Ringe zum Brautpaar bringt. Hierfür sollte aber schon rechtzeitig und möglichst häufig in der geplanten Location trainiert werden. Sicherlich möchte es keiner erleben, dass der Hund mit den Ringen auf dem Rücken abhaut. So hätte man zwar eine besondere Erinnerung, aber den Stresslevel sollte lieber vermieden werden. Auch Paare ohne eigene Tiere integrieren gerne die verschiedensten Lebewesen in die Festlichkeiten. Besonders beliebt sind hier bei weiße Tauben oder Schmetterlinge, die nach der Trauung gemeinsam fliegen gelassen werden. Das Highlight für viele Frauen ist eine Hochzeitskutsche. Auch wenn viele Damen im Alltag keine Prinzessinnen sind, wollen sie an diesem einen Tag nicht nur aussehen wie Sissi sondern sich auch so fühlen. Eine Fahrt in einer stattlichen Hochzeitskutsche durch das Dorf oder die Stadt lässt fast jedes tierliebe Herz höher schlagen. Ganz nebenbei lassen sich mit den Pferden auch tolle Momente für die Hochzeitsfotos schaffen.

Eine Feier (auch) für Tiere

Heiratet ein Paar, das eigene Hunde hat, ist es wahrscheinlich, dass sich auch im Freundeskreis und damit auch unter den Gästen, viele Hundebesitzer befinden. Warum nicht also Einladungen verschicken, auf denen man nicht nur die Menschen sondern auch die dazugehörigen Hunde einladen und so eine tierfreundliche Hochzeit veranstalten. Zieht man das Motto dann durch, so sollten sich auf den Tischen neben Hochzeitsmandeln für die Zweibeiner auch besondere Leckerlies für die vierbeinigen Gäste liegen. Statt nur den altbekannten Hochzeitsspielen sollten auch hier die Tiere eingebunden werden. Bei Outdoor Feiern kann man für Hunde einen Agility- Parcour aufbauen auf dem frei trainiert werden kann. Am späteren Abend wird dann ein kleiner Wettbewerb veranstaltet und der „Hund der Hochzeit“ gewählt. Auch die Tanzfläche kann mit den Tieren geentert werden. Dog-Dancing wird auch hierzulande immer berühmter und bekannte Video-Plattformen helfen hier beim schnellen Lernen. Natürlich wird keiner einen perfekten Tanz auf das Parkett legen, aber es kann so ein sehr unterhaltsamer Abend für alle Zwei und Vierbeiner werden. Man sieht, es gibt unendlich viele Möglichkeiten, Tiere in eine Hochzeitsfeier zu integrieren und der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.