Der Junggesellenabschied

Der Junggesellenabschied

Schon in der Antike war es Brauch, dass vor der eigentlichen Hochzeit noch weitere Feste gefeiert wurden. Bei diesen Festen konnten sich die Brauteltern ein Bild von dem zukünftigen Bräutigam und dessen Gebaren machen. So wird z.B. im deutschsprachigen Gebieten der Polterabend als Vorfeier abgehalten. In anderen, englischsprachigen Ländern wurden diese Feiern getrennt nach Geschlechtern abgehalten. So feierten die Frauen die „Hen Night“ mit ihren Freundinnen und die Männer die „Stag Party“ mit den Freunden. In den 80ern wurden diese Feiern immer alkoholisierter und freizügiger. Das Ganze kam dann immer mehr auch durch die US- amerikanische Filmvermarktung auch zu uns nach Deutschland.

 

Eine gute Organisation erspart einiges

Zunächst verkamen diese Feiern mehr oder weniger zu einem reinen Saufgelage mit allerlei sexuellen Spielchen. Allerdings wurde daraus im Laufe der Zeit – gerade auch im deutschsprachigen Raum – ein relativ gut durchorganisierter Event. Der Bräutigam oder die Braut hat mit der Organisation absolut nichts zu tun – diese werden von Ihren Freunden vor vollendete Tatsachen gestellt. Der Junggeselle oder die Junggesellin werden zu Hause von der Feiermeute meist abgeholt. Hier sind sowohl Partybusse, als auch Stretch Limousinen, aber u.U. auch schon mal ein schlichter Bollerwagen im Einsatz. Normalerweise trägt die ganze Meute dann auch noch einheitliche T-Shirts, so dass – wenn der Alkoholpegel steigt – alle erkennen können, wer zusammengehört. Der Junggeselle / die Junggesellin muss dann verschiedenste Aufgaben erfüllen, die ihm/ihr gestellt werden. Fast immer ein Bestandteil des Programmes ist ein Strip – was aber bei Weitem nicht mehr nur bei Männern gefragt ist. Auch beim Junggesellinnenabend kommen männliche Stripper zum Einsatz.

Hauptsächlich dienen diese Spiele dazu, den Junggesellen zu blamieren oder ihm/ihr noch einmal vor Augen zu führen, was er oder sie mit der Eheschließung aufgibt.

Neue Wege

Der Junggesellenabschied findet meist schon Wochen vor der eigentlichen Hochzeit statt.   Eine gute Planung ist das A und O bei solchen Feiern, denn kaum einer bleibt später noch nüchtern genug um den Part des Planers zu übernehmen. Wichtig ist es auch, besondere Highlights einzubauen, damit der Abend unvergesslich bleibt.

In letzter Zeit macht dabei ein ganz besonderer Event auf sich aufmerksam. Gerade bei den Männern ist ein Besuch in einer Paintball Halle   ein ganz besonderes Highlight. Eine solche Halle kann stundenweise oder für einen ganzen Abend komplett gemietet werden, so dass sich die Jungs richtig austoben können. z. B. kann man in Hamburg oder in Bremen den Junggesellenabschied in eine Paintball Halle verschieben. Das ist ein außergewöhnliches Erlebnis und bleibt sicher allen Beteiligten lange im Gedächtnis – paintball spielen auf der Junggesellenparty – eine außergewöhnliche Idee.

Wer sich selbst nicht den Kopf zerbrechen möchte oder einfach kein Organisationstalent besitzt – es gibt auch Agenturen, die solche Eventplanungen durchführen.