Liebesgedichte – Schöne Mondfrau von Otto Julius Bierbaum

Liebesgedichte - Schöne Mondfrau von Otto Julius Bierbaum

Liebesgedichte – Schöne Mondfrau von Otto Julius Bierbaum Schöne Mondfrau, gehst du schlafen Lächelnd und so munter, Leise mit den Silberschafen In die Nacht hinunter? O und du im hellen Kleide, Liebe Schehrazade, Spielst du, dass die Nacht nicht leide Deine Serenade? Wandermüde, wandertrunken Komm in meine Ruhe. Blaue, weiche Sternenfunken Küssen deine Schuhe. Sieh, die […]

Liebesgedichte – Kühle von Otto Julius Bierbaum

Liebesgedichte - Kühle von Otto Julius Bierbaum

Liebesgedichte – Kühle von Otto Julius Bierbaum Alles das ist nur ein Träumen, Und ich sollte nie erwachen: Das wär schön. Denn der Tag hat kalte Farben, Und die Wahrheit geht in Wolle, Rauh und grau. Wirklichkeit, die alte Vettel, Zückt schon ihre Klapperschere Und sie grinst: Weg die bunten Seidenbänder, Weg die langen Ringellocken, […]

Liebesgedichte –  Paris, 16. Oktober 1900 von Otto Julius Bierbaum

Liebesgedichte -  Paris, 16. Oktober 1900 von Otto Julius Bierbaum

Liebesgedichte –  Paris, 16. Oktober 1900 von Otto Julius Bierbaum Du sagst, du liebst mich. Oh, ich danke dir! Zwar kenn ich dieses Wort als Lüge nur, Doch klingt es süß, wie liebliche Musik, Und gerne glaubt man, was so lieblich klingt. Ich will es glauben, und ich bitte dich: Nimm diesen Glauben als Entgegnung […]

Liebesgedichte – Neujahrsnachtfahrt von Joachim Ringelnatz

Liebesgedichte - Neujahrsnachtfahrt von Joachim Ringelnatz

Liebesgedichte – Neujahrsnachtfahrt von Joachim Ringelnatz Wenn du nachts in ein Auto steigst Und dir ist bang und winterlich zu Mut, Und du dem Chauffeur die Richtung zeigst, Und sagst: „Sie fahren gut.“ Wenn du so den Kopf des Wagenlenkers lenkst, Daß er’s gar nicht gewahrt, Wie du traurig bist und an Sterben denkst, – […]

Liebesgedichte – Kindersand von Joachim Ringelnatz

Liebesgedichte - Kindersand von Joachim Ringelnatz

Liebesgedichte – Kindersand von Joachim Ringelnatz Das Schönste für Kinder ist Sand. Ihn gibt’s immer reichlich. Er rinnt unvergleichlich Zärtlich durch die Hand. Weil man seine Nase behält, Wenn man auf ihn fällt, Ist er so weich. Kinderfinger fühlen, Wenn sie in ihm wühlen, Nichts und das Himmelreich. Denn kein Kind lacht über gemahlene Macht.

Liebesgedichte – Ich habe dich so lieb von Joachim Ringelnatz

Liebesgedichte - Ich habe dich so lieb von Joachim Ringelnatz

Liebesgedichte – Ich habe dich so lieb von Joachim Ringelnatz Ich habe dich so lieb! Ich würde dir ohne Bedenken Eine Kachel aus meinem Ofen Schenken. Ich habe dir nichts getan. Nun ist mir traurig zu Mut. An den Hängen der Eisenbahn Leuchtet der Ginster so gut. Vorbei – verjährt – Doch nimmer vergessen. Ich […]

Liebesgedichte – Telefonischer Ferngruß von Joachim Ringelnatz

Liebesgedichte - Telefonischer Ferngruß von Joachim Ringelnatz

Liebesgedichte – Telefonischer Ferngruß von Joachim Ringelnatz Ich grüße dich durchs Telefon, Guten Morgen, du Gutes! Ich sauge deiner Stimme Ton In die Wurzeln meines Mutes. Ich küsse dich durch den langen Draht. Du Meinziges, du Liebes! Was ich dir – nahe – je Böses tat, Aus der Ferne bitt ich: Vergib es! Bist du […]

Liebesgedichte – Fußball von Joachim Ringelnatz

Liebesgedichte - Fußball von Joachim Ringelnatz

Liebesgedichte – Fußball von Joachim Ringelnatz Der Fußballwahn ist eine Krank- Heit, aber selten, Gott sei Dank. Ich kenne wen, der litt akut An Fußballwahn und Fußballwut. Sowie er einen Gegenstand In Kugelform und ähnlich fand, So trat er zu und stieß mit Kraft Ihn in die bunte Nachbarschaft. Ob es ein Schwalbennest, ein Tiegel, […]