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Wie man sein Ehegelübde erneuert!

Wie man sein Ehegelübde erneuert!

Wie man sein Ehegelübde erneuert!

Das Ehegelübde zu erneuern ist eine besondere Festlichkeit für ein Ehepaar. Meistens wird das bei einem großen Jahrestag (dem zehnten, zwanzigsten, fünfzigsten, usw.) getan oder wenn das Ehepaar eine schwierige Zeit durchgemacht hat und sich seine Bindung zueinander wieder beteuern möchte. Es könnte auch bei einer großen, teuren Feier vorgetragen werden, die man sich bei der eigentlichen Hochzeit nicht leisten konnte. Es gibt Anleitungen, an die man sich halten kann, aber auch viele Variationen dazu, wie man sein Gelübde erneue

 

Überlege dir deine eigenen Wünsche und beachte die deines Ehepartners. Bestimme, ob dir eine große Feier mit viel Tamtam oder ein intimes Treffen nur mit engen Freunden und der Familie vorschwebt. Such dir auch Farben oder ein Thema aus.

Triff eine Entscheidung über das Budget. Die Zeremonie, in der man das Ehegelübde erneuert, kann abhängig von der Extravaganz genauso viel kosten, wie die eigentliche Hochzeit gekostet hat, wenn nicht mehr. Ein großer Teil der Kosten wird für das Ausrichten einer größeren Party und dem dazugehörigen Catering verursacht werden. Vergiss das beim Planen nicht.

Mache eine Gästeliste. Diese kann so kurz oder lang sein wie du willst, je nach deinem Budget. Du solltest auch eine Auflistung der Gäste machen, die du bei der Party wünschst, wenn du eine machen willst. Manche Paare wollen den Gang zum Traualtar gehen und keine Feier veranstalten, während andere ihre Brautjungfern und Trauzeugen dabeihaben wollen. Viele entscheiden sich dafür auch ihre Kinder oder Enkel in die Zeremonie einzubinden.

Wähle einen Ort und mach eine Anzahlung dafür. Die Location muss groß genug sein, um alle deine Gäste unterzubringen. Da die Erneuerung des Ehegelübdes aber eine Veranstaltung ist, die sich nur um euch dreht, sucht euch etwas aus, das ihr wirklich mögt und macht keine Kompromisse. Lege das Datum endgültig fest.

Hole Kostenvoranschläge von Anbietern ein und beginne damit Anzahlungen zu machen. Was du brauchen könntest, sind Caterer, Barkeeper, Musiker, einen DJ, Blumenarrangements, Dekoration, einen Fotografen, kleine Geschenke, einen Kuchen und Einladungen.

  • Du wirst jemanden brauchen, der wie ein Standesbeamter agiert, aber da ihr ja schon verheiratet seid, benötigt ihr keine Person, die eine Befugnis hat euch zu trauen. Ihr könntet euch stattdessen für einen Geistlichen, einen nahestehenden Freund oder ein Familienmitglied entscheiden, der die Zeremonie führt.
  • Abhängig von der Formalität der Erneuerung des Gelübdes, entscheidet ihr euch vielleicht für traditionelle Hochzeitskleidung. Ihr könntet euch natürlich auch in Partyoutfits in den Hochzeitsfarben kleiden. Da das nicht eure erste Hochzeit ist, diktiert die Etikette, dass du kein Weiß tragen musst, wenn du es nicht möchtest. Auch der Schleier ist optional.

Verfasst eure Gelübde. Du musst das nicht machen, aber da dies eine Feier zur Erneuerung der Gelübde, mit dem Fokus auf deine anhaltende Liebe für den Ehepartner ist, ist es eine nette Geste das Gelübde aufzuschreiben. Wenn der Leiter der Zeremonie ein Geistlicher ist, frag ihn, ob du ihm etwas aufschreiben kannst, dass er zusätzlich zu der traditionellen Rede sagen kann. Wenn ein Freund oder Familienmitglied die Zeremonie führt, musst du dich auch damit beschäftigen, was er sagt, da er keinerlei Erfahrung damit haben wird.

Halte deine Feier ab. Da das kein regulärer Hochzeitsservice ist, hast du mehrere Möglichkeiten. Ihr könnt beide den Gang entlanglaufen, mit euren Kindern hinterher, oder die Frau könnte alleine zum Mann laufen, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ihr könnt neue Ringe austauschen oder euch die alten Ringe wieder anstecken um den erneuerten Glauben in eure Ehe darzustellen. Familienmitglieder könnten zu eurer Ehrung auch etwas vorlesen.

Feiert auf eurer Party. Hierbei könnte es sich um ein kleines Zusammenkommen bei jemandem Zuhause halten oder eine große Party in einem Saal. Du hast auch hier mehrere Möglichkeiten. Tanzt den ersten Tanz zu eurem Lieblingslied und mach keine große Sache aus dem Vater-Tochter-Tanz. Ihr braucht kein aufwendiges Tortenschneideritual, sondern könnt stattdessen Cupcakes anbieten; ihr könnt auch eine Torte ausstellen, die nach dem Vorbild der ersten gebacken wurde. Bitte ein paar Leute darum Toasts zu Ehren eurer dauerhaften Liebe vorzubereiten, aber bereitet selbst auch ein bis zwei Trinksprüche vor. Überspringe das Strumpfband- und Blumenstraußwerfen. Fordert die Gäste zu ein paar lustigen Tänzen auf, um die Veranstaltung ein bisschen aufzulockern.

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Der Trauring

Der Trauring

Der Trauring – Fangeisen oder Freiheitserklärung?

Die einen würden ihn am liebsten mit glücklichem Gesicht der ganzen Welt vor die Nase halten. Und die anderen ziehen ihn sofort vom Finger, wenn keiner kuckt. Die Rede ist vom Trauring, jenem öffentlichen Symbol dafür, dass man dem freien Partnermarkt nicht mehr länger zur Verfügung steht. Doch was kann diese Aversionen gegen den Ring für den Bund fürs Leben auslösen? Und was kann man dagegen unternehmen?

 

Ja, ich will. Aber wollte ich auch wirklich?

Glücklich verheiratete Ehepartner tragen ihren Trauring mit Stolz und Freude. Denn er zeigt, dass man seinen geliebten Partner sowohl gefunden als auch erfolgreich erobert hat. Und dass man keinerlei Ambitionen hat, sich fern von zuhause mehr als Appetit zu holen. Doch was, wenn man gegen den Trauring eine mentale Allergie entwickelt? Wenn man ihn am liebsten, natürlich völlig unabsichtlich, im Klo runterspülen möchte? Dann hat man sich eindeutig nicht lange genug geprüft, bevor man sich ewig gebunden hat. Hier kann dann nur noch eine Paartherapie helfen. Oder offene und ehrliche Gespräche mit dem Menschen, zu dem man vielleicht besser nicht „JA“ gesagt hätte.

Arbeitssicherheit geht vor

Widmen wir uns nun jenen glücklichen Eheleuten, die sich in aufrichtiger Zuneigung gesucht und gefunden haben. Denn auch unter diesen gibt es gute Gründe, auf das Tragen eines Eherings absichtsvoll zu verzichten. Einer davon ist die Sicherheit am Arbeitsplatz. Gerade bei Menschen, denen der Job vollen Körpereinsatz abverlangt, ist Schmuck grundsätzlich eine unfallträchtige Gefahrenquelle. Und in der wiederherstellenden plastischen Chirurgie gibt es dutzende bedauernswerte Belege dafür, was ein Trauring im falschen Moment am falschen Ort für grausame Verletzungen verursachen kann. Darum gilt: Den Ehering bitte nur dann tragen, wenn er keine potenzielle Gefahr für den Finger darstellen kann.

Genuine „Schmuckallergie“

Dieses psychisch bedingte Symptombild findet man fast ausschließlich bei Männern. Hier ist es nicht nur der Trauring, der keine Freude macht, sondern grundsätzlich und prinzipiell jedes nur denkbare Schmuckstück. Viele Männer sind eben so. Doch auch hier gibt es einen liebevollen Trick, der das Problem ebenso kreativ wie humorvoll lösen kann. Denn für schöne und edle Uhren kann sich eigentlich jeder Vertreter des starken Geschlechts immer begeistern. Dann bekommt „Sie“ einen traditionellen Ehering, und „Er“ bekommt stattdessen eine noble Ehe-Uhr, auf deren Rückseite Name und Hochzeitstag eingraviert sind. Das ist absolut legitim und wird auch auf dem Standesamt davon künden, dass sich hier zwei Verliebte konstruktiv zielführende Gedanken zu einer harmonischen Konfliktlösung gemacht haben.

Medizinische Metallallergie

Erstaunlich viele Menschen vertragen kein Metall auf der Haut. Bekannt ist hier die Nickelallergie. Aber auch Silber und Gold können bei einer entsprechenden Veranlagung zu fies juckendem und nässendem Hautausschlag führen. Hier empfiehlt sich im Rahmen der Hochzeitsvorbereitungen ein Weg zum Allergologen. Und dabei stellt sich oft heraus, dass alternative Materialien wie beispielsweise Titan, Platin, oder sogar der gute alte Edelstahl, absolut unproblematisch vertragen werden. Das macht die Trauringe dann vielleicht einen Tacken teurer. Aber bei einer Anschaffung fürs Leben sollte man nicht am falschen Ende sparen.

Der Partnermarkt stellt heute höchste Ansprüche. Jung soll man sein, fit, schlank, durchtrainiert, ernährungsbewusst, gesellig, niveauvoll, attraktiv – die Liste ließe sich fast endlos fortführen. Auf Dauer kann es ganz schön anstrengend und nervig sein, pausenlos seinen Partnermarktwert einem gnadenlosen Benchmarking zu unterziehen. Wie befreiend und beruhigend ist es dann, endlich nicht mehr suchen zu müssen, weil man gefunden hat. Wer so denkt, wird seinen Trauring als eine beglückende Freiheitserklärung empfinden. Was natürlich nicht bedeutet, dass man sich dann ehelich gehen lassen darf. Auch daran wird ein liebevoller Blick auf den eigenen Trauring immer freundlich erinnern.

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Der Ehering

Der Ehering

Zeichen für Liebe und Treue: Der Ehering

Zu jeder Hochzeit gehört der Austausch der Eheringe. Er steht als Zeichen für die Liebe und die Verbundenheit. Nur die wenigsten wissen aber, dass die Wurzeln dieser Tradition bereits im alten Ägypten zu finden sind.

 

Die Geschichte des Eherings

Der Ehering ist einer der symbolträchtigsten Ringe überhaupt. Er steht für die Liebe zweier Menschen, die beschlossen haben, ihr Leben gemeinsam zu verbringen. So stellt der Austausch der Eheringe auch bei jeder Hochzeit ohne Zweifel einen Höhepunkt dar.
Die Geschichte des Eherings führt zurück bis in das alte Ägypten. Die Ägypter trugen – genau wie später die Römer – Eheringe. Diese wurden immer am Ringfinger der linken Hand getragen, da man glaubte, dass so die Verbindung zum Herz, also dem Zentrum der Liebe, am besten hergestellt werden könne. Diese Verbindung zum Herz sollte dafür sorgen, dass die Liebe zweier Menschen niemals erlöschen und ewigen Bestand haben soll.
In unseren Regionen trägt man den Ehering heute allgemein am rechten Ringfinger.

Auch Inschriften haben Tradition

Eheringe, die heute ein Brautpaar tauscht, sind oftmals mit sehr persönlichen Inschriften oder Liebesschwüren versehen. Auch hierbei handelt es sich um einen Brauch aus der Antike. Es wurden zahlreiche Trauringe aus dem alten Rom gefunden, die über verschiedene Gravuren verfügten. Auch sie sollten den ewigen Bestand der Liebe und des Zusammenlebens garantieren. Diese bei Ausgrabungen gefundenen Ringe beweisen auch, dass es schon damals üblich war, Trauringe mit allerlei Edelsteinen zu verschönern.

Der Ehering in der geschichtlichen Entwicklung

Eine sakrale Bedeutung erhielt der Ehering erst im Jahre 850 nach Christus, als Papst Nikolaus diesen offiziell zum Zeichen der Liebe und der Treue erklärte. Der Ring wurde gewählt, da dieser weder Anfang noch Ende hat. Er sollte die nie endende Liebe und Treue der beiden Ehepartner symbolisieren und zusätzlich die nie endende Bindung zu Gott zum Ausdruck bringen.
Erst während des 13. Jahrhunderts konnte sich die kirchliche Trauung, so wie wir sie heute noch kennen, durchsetzen. Ab diesem Zeitalter wurde der Trauring dann zur festen Instanz einer jeden Hochzeit und konnte sich als Tradition bis heute praktisch unverändert halten.

Die Form der Eheringe

Seit dem 16. Jahrhundert ist der Goldring nach wie vor der beliebteste Trauring. Vermutlich ist die Variante in Gold deshalb so beliebt, weil ihn Männer und Frauen gleichermaßen gut tragen können. Um die Symbolik der Eheringe zu erhöhen, wählen die meisten Paare zwei gleiche Ringe.
Neben den Goldringen kommen in den letzten Jahren auch immer öfter Edelmetalle wie Titan oder Platin zum Einsatz. Außerdem werden dezente Verzierungen in Form von kleinen Edelsteinen sehr gerne genommen.

Fazit

Eheringe sind das Zeichen von Liebe und Treue. Wenn man sich einmal vor Augen führt, welch große Tradition dahintersteckt, wird einem klar, dass man sich nicht mit dem preisgünstigsten Modell abfinden sollte. Solche Ringe sind für ein Leben gemacht und sind nicht einfach nur ein modisches Accessoire.

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