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Meine Augen lieben Dein Gesicht

Meine Augen lieben Dein Gesicht

Meine Augen lieben Dein Gesicht,

meine Hände Deine Haut,

meine Lippen Deinen Mund,

meine Nase Deinen Duft,

meine Ohren Deine Stimme.

Mein Körper liebt Deine Wärme,

mein Herz Deine Unschuld,

Dein kindhaftes Glück.

Das alles und all

das Ungesagte meine ich,

wenn ich Dir sage:

Ich liebe Dich

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Großes Warten

Großes Warten

Ich bin allein, hab nichts zu tun,

hass es zu ruhn.

Will bei Dir sein.

Dich streicheln und küssen,

nicht alleine sein müssen.

Bei Dir sein, mit Dir –

das wünscht ich mir.

und wer mich auch kennt,

weiß, wie es brennt

in meinem Herzen –

welch elende Schmerzen.

Doch Du lässt mich warten,

und ich denke immer nur an das eine:

Liebst Du mich?

Ich liebe Dich!

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Mit jedem Wort wird dieses Gedicht länger

Mit jedem Wort wird dieses Gedicht länger

Du liegst da,

Deine Augen sind geschlossen.

Wie niedlich Du aussiehst,

wenn Du schläfst.

Dein Körper ist warm,

Dein Atem ganz sanft und ruhig.

Ich küsse Dich,

dennoch bemerkst Du es nicht.

Wie glücklich Du mich machst,

wenn Du wehrlos da liegst

und meine Blicke Dich schweifen.

Endlos könnte ich noch hier sitzen

und beschreiben was ich empfinde.

Aber mit jedem Wort wird dieses Gedicht länger.

Mit jedem Wort das ich niederschreibe,

liebe ich Dich ein bisschen mehr.

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Liebesgedichte – Aber

Liebesgedichte – Aber

Zuerst habe ich mich verliebt

in den Glanz deiner Augen

in dein Lachen

in deine Lebensfreude

Jetzt liebe ich auch dein Weinen

und deine Lebensangst

und die Hilflosigkeit

in deinen Augen

Aber gegen die Angst

will ich dir helfen

denn meine Lebensfreude

ist noch immer der Glanz deiner Augen

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Gedichte über Liebe & Leben – Am Thurme von Annette von Droste-Hülshoff

Gedichte über Liebe & Leben – Am Thurme von Annette von Droste-Hülshoff

Gedichte über Liebe & Leben – Am Thurme von Annette von Droste-Hülshoff

 

Ich steh’ auf hohem Balkone am Thurm,
Umstrichen vom schreienden Staare,
Und laß’ gleich einer Mänade den Sturm
Mir wühlen im flatternden Haare;
O wilder Geselle, o toller Fant,
Ich möchte dich kräftig umschlingen,
Und, Sehne an Sehne, zwei Schritte vom Rand
Auf Tod und Leben dann ringen!Und drunten seh’ ich am Strand, so frisch
Wie spielende Doggen, die Wellen
Sich tummeln rings mit Geklaff und Gezisch,
Und glänzende Flocken schnellen.
O, springen möcht’ ich hinein alsbald,
Recht in die tobende Meute,
Und jagen durch den korallenen Wald
Das Wallroß, die lustige Beute!Und drüben seh’ ich ein Wimpel wehn
So keck wie eine Standarte,
Seh auf und nieder den Kiel sich drehn
Von meiner luftigen Warte;
O, sitzen möcht’ ich im kämpfenden Schiff,
Das Steuerruder ergreifen,
Und zischend über das brandende Riff
Wie eine Seemöve streifen.Wär ich ein Jäger auf freier Flur,
Ein Stück nur von einem Soldaten,
Wär ich ein Mann doch mindestens nur,
So würde der Himmel mir rathen;
Nun muß ich sitzen so fein und klar,
Gleich einem artigen Kinde,
Und darf nur heimlich lösen mein Haar,
Und lassen es flattern im Winde!

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Liebesgedichte – Auf die Thränen von Catharina Regina von Greiffenberg

Liebesgedichte – Auf die Thränen von Catharina Regina von Greiffenberg

Liebesgedichte – Auf die Thränen von Catharina Regina von Greiffenberg

 

DV treuer Augensafft! wann ich schier gar verschmachte /

in Ohnmacht sink dahin / so spritzstu in Gesicht.

Du bist bey mir / wann ich bin bey mir selber nicht.

Sonst alle Labnuß ich / nur deine nicht / verachte.

Du Brunn der wahren Lieb’! in dir / ich GOtt betrachte /

ja neben mir erblick’ in seinem gnaden-Liecht.

Ich senk / ertränk in dir die Noht / die mich anficht /

du Herzgrund-Rotes Meer / den Sündhund dir auch schlachte.

Die Tugend-Thetis / so bewohnet deinen grund /

wann Vnglück mich verfolgt und ich in dich mich stürze /

nimmt in ihr Königreich mich auff / mir zuflucht gunnt.

Du trauer-saure flut / mein Leben mir verkürze!

ihr Thränen / trennet mich von diesem Jammer Ort!

als Perlen / Diamant werdt ihr mich zieren dort.

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Liebesgedichte – Ich muß an das Meer denken, wenn ich deine Augen sehe … an das Meer … Sonntag morgens! von Cäsar Flaischlen

Liebesgedichte – Ich muß an das Meer denken, wenn ich deine Augen sehe … an das Meer … Sonntag morgens! von Cäsar Flaischlen

Liebesgedichte – Ich muß an das Meer denken, wenn ich deine Augen sehe … an das Meer … Sonntag morgens! von Cäsar Flaischlen

 

Ich muß an das Meer denken, wenn ich deine Augen sehe … an das Meer … Sonntag morgens!

Durchsichtig bis zum Sandgrund wiegt es sich zum Strand, mit glasklarhellen Wellen, und wie leises Glockenklingen singt es über seine blaue sonnenfrohe Stille und weiße Schiffe ziehn am Horizont, gleich lichten Träumen in die Ferne suchend …
wunschloser Frieden überall …
und dennoch lauert was in seinen Wellen und auf dem Grund, in den es blicken läßt,
und in den blauen Tiefen seiner Ferne …
lockend und drängend …
etwas, das eine stumme Sehnsucht dir ins Herz wirft … du weißt nicht, wie … daß du aufjubeln möchtest und dich hineintrinken in seine kühle Frische und die Brust dir baden, stark und frei … und plötzlich dann aufweinen wieder in unbegreiflich unsagbarem Weh und niederknieen und den Strand küssen, den es umspielt … wie ein Kind …

Ich muß an das Meer denken, wenn ich deine Augen sehe … an das Meer … Sonntag morgens!

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Liebesgedichte – Der Scheinwerfer von Cäsar Flaischlen

Liebesgedichte – Der Scheinwerfer von Cäsar Flaischlen

Liebesgedichte – Der Scheinwerfer von Cäsar Flaischlen

 

Sei auf der Hut, bei Nacht … wenn du im Dunkeln
tappst, am Brückensteg, und arglos deinen Arm legst
um die Liebste und sie mit heißem Kusse an dich
ziehst …
sei auf der Hut: die dunkeln Nächte am dunkeln
Strandsteg haben tausend Augen und gönnen euer
Glück nicht ihr noch dir!
Und wähnt ihr noch so sicher euch … ganz in der
Ferne, draußen auf den Wassern lauert was … von
Menschen her … mit kaltem weißem Licht … taghell
aufleuchtend plötzlich
und trifft es euch mit seinem jähen Schein, wenn
ihr in kinderseliger Wonne aneinanderhängt,
dann ists vorbei:
mit tausend Fingern zeigt es aus dem Dunkel
und kichert hämisch eure Liebe tot.

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Liebesgedichte – In deinen Augen könnt

Liebesgedichte – In deinen Augen könnt

Liebesgedichte – In deinen Augen könnt

 

In deinen Augen könnt ich versinken,
wie Sie so lachen,
wie Sie mir winken.
Möcht dich umarmen,
halten und spüren,
langsam umgarnen,
sanft dich verführen.
Mit dir verbringen,
Höhen und Tiefen,
Liebe erringen,
Sehnsucht vertiefen.
Wünscht, mich zu trauen,
Dir zu gestehen,
Angst, zu verbauen,
schlecht auszusehen.
Dich anzusprechen,
mit mir zu gehen;
Nicht abzuweichen,
wenn ich dich sehe.
Bin doch zu schüchtern,
Schritte zu wagen,
Seele erleichtern Wahrheit zu sagen