Hochzeit – Verliebt, Verlobt, Verheiratet

Hochzeit - Verliebt, Verlobt, Verheiratet

Hochzeit

Verliebt-verlobt- verheiratet…… wer kennt ihn nicht diesen klassischen Kinderreim. Und tatsächlich hat sich diese Reihenfolge seit Jahrhunderten eingebrannt und wurde nahezu unumstößlich.

 

Bis auf wenige Ausnahmen ist das der Verlauf für Paare, die im jeweiligen Partner die große Liebe gefunden haben, der sie zutrauen ein Leben lang zu halten.

Ein weitreichender Entschluss

Dabei muss man anfangs durchaus unterscheiden, ob man verliebt ist, oder den Partner liebt. Nur verliebt sein reicht meist nicht um die Basis für eine Ehe zu schaffen, handelt es sich doch hierbei meist um ein Strohfeuer der Leidenschaft. Anders sieht es da bei der Liebe aus – jemanden zu lieben ist nach wie vor der beste Grund um mit jemandem eine lebenslange Zukunft zu planen. Sicherlich kann eine Ehe auch ohne Liebe funktionieren. In den seltensten Fällen ist das aber so.

Das klassische Brautpaar heiratet aus Liebe und in dem Vorhaben, den Rest des Lebens gemeinsam zu verbringen. Auch wenn das nicht immer so klappt – wie die Scheidungsstatistiken beweisen – so ist das doch der Hauptgrund für eine Eheschließung.

Die Verlobung

Der zweite Schritt nach dem Verlieben auf dem Weg in den Ehehimmel ist dann die Verlobung. Auch wenn immer mehr Frauen diesen Schritt wagen, so ist es doch klassischerweise der Mann, der den Heiratsantrag macht. Hier ist nun die Fantasie des Bräutigams gefragt – oder ein guter Berater. Angefangen bei der Auswahl des Zeitpunktes, der Location, der Umrahmung und des Ablaufes des Antrages bis hin zur Auswahl des Verlobungsringes, welcher natürlich nicht nur gefallen, sondern auch noch passen soll. Einen denkbar schlechten Eindruck würde es machen, wenn der Bräutigam seiner introvertierten und eher schüchternen, etwas dicklichen Angebeteten, die nur Silberschmuck trägt und große Auftritte hasst, in einem gefüllten Stadion mit Kameraübertragung vor allen Leuten ein Liebs Ständchen singt und sie anschließend vor allen Leuten mit einem goldenen, viel zu kleinen Ring um ihre Hand bittet…… Wie das ausgeht vermag man sich ansatzweise vorzustellen. Also die ganze Vorgehensweise mag gut durchdacht und geplant sein.

Hat der Antrag geklappt und die Braut hat zugestimmt, dann kommt nach der Verlobung und der Verlobungsfeier irgendwann der nächste Schritt. Die Hochzeit.

Die Planung

War die Organisation der Verlobungsfeier für manchen schon eine Herausforderung, so ist das Planen einer Hochzeitsfeier ein Großevent.

An was da alles gedacht werden muss, merkt man oft erst, wenn man es vergessen hat. Wer sich dem Stress nicht gewachsen fühlt, hat die Möglichkeit einen professionellen Hochzeitsplaner zu engagieren. Dieser kümmert sich dann selbstständig um alle nötigen Erledigungen von der Verschickung der Einladungskarten über die Bestellung des Blumenschmuckes bis hin zur Reservierung der Wunsch Location, dem Speiseplan bis zu den Flitterwochen. Zwar immer in Absprache mit dem Brautpaar, jedoch ohne Stress für dieses. Eine rundum entspannte Angelegenheit. Wichtig ist allerdings darauf zu achten, dass es sich bei dem beauftragten Hochzeitsplaner um einen Profi handelt, sonst kann ganz leicht das erträumte perfekte Fest zu einem unschönen Fiasko verkommen.

Wer das Geld für einen Profi nicht ausgeben möchte, oder kann, sollte sich aber auf jeden Fall eine Checkliste machen um nichts zu vergessen. Von den Einladungen über Termine für den Junggesellenabschied, Polterabend, die Auswahl der Trauzeugen, der Hochzeitslocation, der Kirche, den Menüplan, der Tischdeko, Fahrzeugauswahl und des Fahrers und Deko, und und und……

Die Trauzeugen sind auch in der Pflicht… traditionsgemäß denken sie sich einen Spieleablauf für die Feierlichkeiten aus. Das reicht von dem traditionellen Baumstamm sägen nach der Kirche über weitere Rituale bis hin zur Brautentführung am Abend.

Noch mehr Traditionen

Irgendwann ist nach hoffentlich perfekt verlaufener Hochzeitsfeier auch das glücklichste Brautpaar müde. Auch für die Hochzeitsnacht gibt es verschiedene Traditionen und Gebräuche.

Manche Brautpaare verbringen allerdings die Hochzeitsnacht nicht im eigenen Ehebett, sondern verlassen die eigene Feier frühzeitig und starten – ganz nach amerikanischem Vorbild – direkt in die Flitterwochen. Immer noch ein Traumziel für Flitterwochen ist übrigens statistisch gesehen die Karibik. Und sie lebten glücklich, bis ans Ende ihrer Tage……. möchte man allen Paaren wünschen.

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