Liebesgedichte – Die unmögliche Tatsache von Christian Morgenstern

Liebesgedichte - Die unmögliche Tatsache von Christian Morgenstern

Palmström, etwas schon an Jahren, wird an einer Straßenbeuge und von einem Kraftfahrzeuge überfahren. „Wie war“ (spricht er, sich erhebend und entschlossen weiterlebend) „möglich, wie dies Unglück, ja -: daß es überhaupt geschah? Ist die Staatskunst anzuklagen in bezug auf Kraftfahrwagen? Gab die Polizeivorschrift hier dem Fahrer freie Trift? Oder war vielmehr verboten, hier Lebendige […]

Liebesgedichte – Die Wissenschaft von Christian Morgenstern

Liebesgedichte - Die Wissenschaft von Christian Morgenstern

So beschließen beide denn nach so manchem Doch und Wenn, sich mit ihren Theorien vor die Wissenschaft zu knien. Doch die Wissenschaft, man weiß es, achtet nicht des Laienfleißes. Hier auch schürzt sie nur den Mund, murmelt von “Phantasmen” und beugt sich wieder dann auf ihre wichtigen Spezialpapiere. “Komm”, spricht Palmström, “Kamerad, – alles Feinste […]

Liebesgedichte – Das Weihnachtsbäumlein von Christian Morgenstern

Liebesgedichte - Das Weihnachtsbäumlein von Christian Morgenstern

Es war einmal ein Tännelein mit braunen Kuchenherzlein und Glitzergold und Äpflein fein und vielen bunten Kerzlein: Das war am Weihnachtsfest so grün als fing es eben an zu blühn. Doch nach nicht gar zu langer Zeit, da stands im Garten unten, und seine ganze Herrlichkeit war, ach, dahingeschwunden. die grünen Nadeln warn’n verdorrt, die […]