Liebesgedichte – An einen Ingenieur, Liebhaber der Phyllis von Anna Louisa Karsch

Liebesgedichte - An einen Ingenieur, Liebhaber der Phyllis von Anna Louisa Karsch

[vc_row][vc_column][vc_column_text] Du kennst den Grund der Festungswerke. Mit einem Blicke messest du Der Schanzen und der Mauern Stärke; Doch meine Muse ruft dir zu: So wahr, als Friedrich unvergessen Bewundert wird in später Zeit, So wahr ist dies Unmöglichkeit Des Herzens Tiefen auszumessen. Sei klug, bedenke dich so schlau Wie einst Ulysses ist gewesen, Nie […]

Liebesgedichte – An Denselben von Anna Louisa Karsch

Liebesgedichte - An Denselben von Anna Louisa Karsch

[vc_row][vc_column][vc_column_text] Milon, gestern war ich selig, Wie ein Sonnenbürger ist: Ach mein Auge hat unzählig Diese Stirne sanft geküßt, Die der Mahler kaum so göttlich Mahlen wird, als du sie hast. Mache mir doch künftig spöttlich Nicht die Tage mehr zur Last – O was hab ich ausgestanden, Als Zemire ward gespielt, Und mich deine […]

Liebesgedichte – Arie von Anna Louisa Karsch

Liebesgedichte - Arie von Anna Louisa Karsch

[vc_row][vc_column][vc_column_text] In Schwiebus 1742 Vergnügte Einsamkeit! du bist die Ruhe, So meine stille Brust sich längst erwählet, Was ich hier unternehm, gedenk und thue, Das wird der Weltcensur nicht aufgestellt; Bin ich gleich stets allein und ganz verborgen, So bleibt mein freier Sinn doch ungekränkt: Ich lebe höchst content und ohne Sorgen, Weil mir die […]

Liebesgedichte – Mein Herz und ich von Anna Louisa Karsch

Liebesgedichte - Mein Herz und ich von Anna Louisa Karsch

[vc_row][vc_column][vc_column_text] Deckt noch der Schlaf dein Auge zu, Mein Liebster? O, um süßer dich zu denken, Laß ich die Trunkenmacherin, die Ruh, Aus ihrem Kelch mich minder tränken. Du wachst vielleicht, durch Glockenschlag Aus sanfter Ruh, aus süßem Schlaf gestöret, Ich wache, weil mein Herze Nacht und Tag In sich laut deinen Namen höret. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Liebesgedichte – über die Begierde des Säuglings von Anna Louisa Karsch

Liebesgedichte - über die Begierde des Säuglings von Anna Louisa Karsch

[vc_row][vc_column][vc_column_text] Ob Weizen reift zu Semmel oder Kuchen, Darüber sorgt der Säugling nicht, Der einen Busen weiß zu suchen, Und lallend mit der Amme spricht. Er bittet nicht um Regen oder helle Vom Lerchenchor durchsungne Luft, Wenn selbst die halbversiegte Quelle Zum Jupiter um Nässe ruft, Er kennet keine Güter, des Bestrebens, Des Wunsches seiner […]