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Warum, wie konntest du das tun

Warum, wie konntest du das tun

Warum, wie konntest du das tun

ich sah SIE und ich sah DICH
und ich wusste: das wars für mich
eure blicke, wie 2 Magneten
die aneinander klebten
ich war wie gelähmt, unfähig mich zu bewegen
und ihr? langsam lieft ihr aufeinander zu
lächeltet euch an
und im nu :
standst du vor ihr
und sie streckte ihre Hand zu dir
nahm dich an der Taille-zog dich an sie
mein Herz schlug ,so stark, wie noch nie
und immer noch-seht ihr euch an
ich versteh nicht, wie das alles passieren kann
du legst deine Hand auf ihren Bauch
genau das, will sie auch
langsam schließt sie ihre Augen
dieses Bild, wird mir noch lange den Schlaf rauben
deine Lippen berühren ihre
ich merke, wie ich innerlich erfriere
beginne zu zittern
die Tränen Tropfen auf den Boden
bilden einen See
noch nie tat mir mein Herz so weh
aneinander gepresst steht ihr da
und ich denke bloß : das ist doch alles nicht wahr
ich dachte immer, ich wär die einzige für dich
wieso verletzt du mich???
wieso küsste du sie?
so unendlich zärtlich, so vertraut
allein schon…wie sie dich anschaut
ich weiß meine Zeit ist vorbei
meine Beine schwer wie Blei
ich drehe mich nochmal um zu dir
hoffe…vielleicht folgst du mir?
-nein, tust du nicht
du hast ja sie zurück
sie war ja schon mal dein glück
2 1/2 Jahre wart ihr zusammen
sowas verbindet
der Gedanke an mich, da ganz schnell verschwindet
davor, hatte ich immer Angst
dass du zu deiner ex zurückgehst
dass sie besser ist
dass du mich dadurch vergisst
genau das, ist jetzt geschehn
wie soll es denn jetzt weitergehn?
ohne dich will ich nicht leben
also werd ich mein Leben hergeben

irgendwo werd ich auf dich warten
irgendwo da oben – im himmelsgarten!!!

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Danke sagen

Danke sagen

Möchte dir einmal Danke sagen

Möchte dich nicht nach den Gründen fragen

Warum du hast soviel Geduld besessen

Hast mit deinem Herzen wohl gemessen.

Möchte dich niemals verlieren

Kann dabei so schwer kapieren

Was du hast an mir gefunden

War doch fort so viele Stunden.

Hab dich auch mal angelogen

Hab mich dabei selbst betrogen

Musste oft auch Fehler machen

Du konntest noch darüber lachen.

Wollte dir doch so viel geben

Doch so viel ging auch daneben

Dennoch bist du mit mir alt geworden

Hattest mit mir doch so manche Sorgen.

Konnte vieles durch dich erst verstehen

Darum hoffe ich, du wirst niemals von mir gehen

Und ist dabei nervös doch so mein Magen

Ich muss dir heute einfach Danke sagen!

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Ein neuer Tag

Ein neuer Tag

Ein neuer Tag

Ein Tag bricht an
nach einer langen Nacht
ein Sonnentag
nach einer Nacht der Liebe

Langsam wird
der Himmel wieder blau
und Vögel zwitschern
während der Tag beginnt

Ein Blinzeln
vom Horizont – Sonnenaufgang
ein feuriges Blinzeln
aus Deinen leuchtenden Augen

Das frische Licht
tollt auf Deckengebirgen herum
und spielt
mit schlaftrunkenen Augen ein Fang-Dich

Beginnt dieser Tag
oder ist es nur ein Zaubertraum
einer wildverschlungenen Nacht
im süßen, tief-versunkenen Schlafe

Oder ist es
was ein neues Leben wird
eine Geburt
unserer selbst
durch die frischentbundene Liebe?

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Schön, wie auf griechischen Inseln der Tag von Hermann von Lingg

Schön, wie auf griechischen Inseln der Tag von Hermann von Lingg

Schön, wie auf griechischen Inseln der Tag,
Wäre mit dir mir das Leben,
Doch nur dem Mut, der das Kühnste vermag,
Wird auch die Blüte, die schönste, gegeben.

Mitten im Sturm, der die Völker zerwühlt,
Der mich bald da- und bald dorthin verschlagen,
Hab’ ich dein Herz an dem meinen gefühlt;
Was nun auch komme, nun kann ich’s ertragen!

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Liebesgedichte – Ausgewählte Gedichte (1853) von Hermann von Lingg

Liebesgedichte – Ausgewählte Gedichte (1853) von Hermann von Lingg

Ausgewählte Gedichte

Ja, einmal nimmt der Mensch von seinen Tagen

Im voraus schon des Glückes Zinsen ein,

Und spricht: ich will den Kranz der Freude tragen,

Mag, was darauf folgt, nur noch Asche sein.

Die vollen Becher! Laß uns alles wagen!

Ja einmal will ich auf den Mittagshöh’n

Des Lebens stehn und dann am Ende sagen:

Wie war es doch so schön!

Wie war der Traum so schön! Da wir uns liebten,

Da blühten Rosen um den Trauerzug;

Im Schaum der Tage, die sonst leer zerstiebten,

War eine Perle, reich und stolz genug.

Ich will den Arm um deinen Nacken schlingen,

Und durch die Ferne der Erinnrung tön‘:

Kann keine Zeit das Glück uns wiederbringen –

Wie war es doch so schön!

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Ausgewählte Gedichte (1853) von Hermann von Lingg

Ausgewählte Gedichte (1853) von Hermann von Lingg

Ausgewählte Gedichte

Nicht jenes Zaubernetz, gesponnen

Aus deinem schönen Lockenhaar,

Auch nicht dein leuchtend Augenpaar

Hat so mein Herz für dich gewonnen,

Nein, eine Schönheit höh’rer Art,

Die immer mehr sich offenbart.

Der reine Wert, dein innres Leben,

Der Seelenadel, der dich schmückt,

Das ist’s, was mich an dir entzückt;

Und beben muß ich, tief erbeben:

Es beugt mich der Gedanke fast,

Daß du mich lieb gewonnen hast.

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Vergessen und verlassen von Hermann von Lingg

Vergessen und verlassen von Hermann von Lingg

Vergessen und verlassen

Nur deine Locken küßt der Wind,

Sonst ist es ringsum stille Nacht.

Ein Mainachtregen haucht gelind,

Kein Licht erglänzt, kein Stern erwacht,

Nur deine Locken küßt der Wind.

Was blickst du einsam in die Nacht,

Du armes, allverlassnes Kind?

Dein Lächeln hat einst mir gelacht

Kein Licht erglänzt, kein Stern erwacht,

Nur deine Locken küßt der Wind.

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Das Unglück lieben von Hermann von Lingg

Das Unglück lieben von Hermann von Lingg

Das Unglück lieben – o das heißt,
Durch Dorngestrüppe, das uns blutig,
Das uns das Kleid vom Leibe reißt,
Im Dunkel gehn, am Abgrund mutig;
Es heißt nicht gehn im Sonnenschein,
Jedoch auch leiden nicht allein.

Das Unglück lieben heißt, zugleich
Verachtung, Spott und ohne Klagen,
Gefaßt auf jeden Wetterstreich,
Der Erde Doppellast ertragen,
Dem süßen vorziehn bittern Trank
Und ernten, ach, nur kargen Dank.

Das Unglück lieben heißt, ein Kind
Mit heim von öder Straße nehmen,
Beschützen vor dem rauhen Wind,
Heißt, harten Sinn und Stolz beschämen,
Selbst nicht vor Trotz und Widerstand
Zurückziehn seine Retterhand.

Das Unglück lieben heißt, nicht Flaum
Und weiche Polsterdecken lieben,
Doch die, die umgehn wie im Traum,
Die Ärmsten, die zurückgeblieben,
Errettend wiederum hervor
Geleiten, zu dem Glück empor.

Das Unglück lieben heißt, die Not
Des Erdendaseins ganz empfinden,
Die Ohnmacht vor dem Machtgebot,
Dem kein Geschöpf sich kann entwinden,
Heißt streifen an des Engels Flug,
Der auf die Welt das Mitleid trug.

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Einsamkeit von Hermann von Lingg

Einsamkeit von Hermann von Lingg

Einsamkeit

Wie lang schon trat niemand mehr ein

In dieses stille Zimmer;

Nur hier das bischen Sonnenschein

Glänzt heute noch wie immer.

Und alles ringsum aufgeräumt

Und wie ich’s sonst gefunden;

Die Wanduhr nur steht still und träumt

Von längst vergangnen Stunden.

Wie still es ist! Nur dann und wann

Der Sommerfliege Summen.

Hier saß ich oft allein und sann

In innerem Verstummen.

Entmutigt sein, wenn alles hofft,

Wenn alles lebt, gebunden –

Ich kenne sie, ich hab‘ sie oft

Gefühlt, die bittern Stunden!

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Es zog eine Hochzeit den Berg entlang von Detlev von Liliencron

Es zog eine Hochzeit den Berg entlang von Detlev von Liliencron

 Es zog eine Hochzeit den Berg entlang 

Sie sang das Lied, die Worte sind verklungen,

Die Finger liegen lässig auf den Tasten,

Es wächst der Mond aus leichten Dämmerungen

Und grüßt ins Fenster, die Gedanken rasten.

Hört sie Musik? Vor hundert frischen Jungen

Flog grün ein Attila mit Silberquasten,

Durchs Herz geschossen ruht er, schlachtverschlungen,

Im grünen Attila mit Silberquasten.