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Liebesgedichte – Das Liebhabertheater von Annette von Droste-Hülshoff

Liebesgedichte – Das Liebhabertheater von Annette von Droste-Hülshoff

Liebesgedichte – Das Liebhabertheater von Annette von Droste-Hülshoff

 

Meinst du, wir hätten jetzt Dezemberschnee?
Noch eben stand ich vor dem schönsten Hain,
So grün und kräftig sah ich keinen je.
Die Windsbraut fuhr, der Donner knallte drein,
Und seine Zweige trotzten wie gegossen,
Gleich an des Parkes Tor ein Häuschen stand,
Mit Kränzen war geschmückt die schlichte Wand,
Die haben nicht gezittert vor den Schlossen,
Das nenn‘ ich Kränze doch und einen Hain!

Und denkst du wohl, wir hätten finstre Nacht?
Des Morgens Gluten wallten eben noch,
Rotglühend, wie des Lavastromes Macht
Hernieder knistert von Vesuves Joch;
Nie sah so prächtig man Auroren ziehen!
An unsre Augen schlugen wir die Hand,
Und dachten schier, der Felsen steh‘ in Brand,
Die Hirten sahn wir wie Dämone glühen;
Das nenn‘ ich einen Sonnenaufgang doch!

Und sprichst du unsres Landes Nymphen Hohn?
Noch eben schlüpfte durch des Forstes Hau
Ein Mädchen, voll und sinnig wie der Mohn,
Gewiß, sie war die allerschönste Frau!

Ihr weißes Händchen hielt den blanken Spaten,
Der kleine Fuß, in Zwickelstrumpf und Schuh,
Hob sich so schwebend, trat so zierlich zu,
Und hör, ich will es dir nur gleich verraten,
Der schönen Clara glich sie ganz genau.

Und sagst du, diese habe mein gelacht?
O hättest du sie heute nur gesehn,
Wie schlau sie meine Blicke hat bewacht,
Wie zärtlich konnte ihre Augen drehn,
Und welche süße Worte ihr entquollen!
Recht wo ich stand, dorthin hat sie geweint:
?Mein teures Herz, mein Leben, einz’ger Freund!?
Das schien ihr von den Lippen nur zu rollen.
War das nicht richtig angebracht, und schön?

Doch eins nur, eines noch verhehlt‘ ich dir,
Und fürchte sehr, es trage wenig ein;
Der Wald war brettern und der Kranz Papier,
Das Morgenrot Bengalens Feuerschein,
Und als sie ließ so süße Worte wandern,
Ach, ob sie gleich dabei mich angeblickt,
Der dicht an das Orchester war gerückt,
Doch fürcht‘ ich fast, sie galten einem andern!
Was meinst du, sollte das wohl möglich sein?

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Liebesgedichte – Das Spiegelbild von Annette von Droste-Hülshoff

Liebesgedichte – Das Spiegelbild von Annette von Droste-Hülshoff

Liebesgedichte – Das Spiegelbild von Annette von Droste-Hülshoff

 

Schaust du mich an aus dem Kristall,
Mit deiner Augen Nebelball,
Kometen gleich die im Verbleichen;
Mit Zügen, worin wunderlich
Zwei Seelen wie Spione sich
Umschleichen, ja, dann flüstre ich:
Phantom, du bist nicht meines Gleichen!

Bist nur entschlüpft der Träume Hut,
Zu eisen mir das warme Blut,
Die dunkle Locke mir zu blassen;
Und dennoch, dämmerndes Gesicht,
Drin seltsam spielt ein Doppellicht,
Trätest du vor, ich weiss es nicht,
Würd’ ich dich lieben oder hassen?

Zu deiner Stirne Herrscherthron,
Wo die Gedanken leisten Frohn
Wie Knechte, würd ich schüchtern blicken;
Doch von des Auges kaltem Glast,
Voll todten Lichts, gebrochen fast,
Gespenstig, würd, ein scheuer Gast,
Weit, weit ich meinen Schemel rücken.

Und was den Mund umspielt so lind,
So weich und hülflos wie ein Kind,
Das möcht in treue Hut ich bergen;
Und wieder, wenn er höhnend spielt,
Wie von gespanntem Bogen zielt,
Wenn leis’ es durch die Züge wühlt,
Dann möcht ich fliehen wie vor Schergen.

Es ist gewiss, du bist nicht Ich,
Ein fremdes Daseyn, dem ich mich
Wie Moses nahe, unbeschuhet,
Voll Kräfte, die mir nicht bewußt,
Voll fremden Leides, fremder Lust;
Gnade mir Gott, wenn in der Brust
Mir schlummernd deine Seele ruhet!

Und dennoch fühl ich, wie verwandt,
Zu deinen Schauern mich gebannt,
Und Liebe muss der Furcht sich einen.
Ja, trätest aus Kristalles Rund,
Phantom, du lebend auf den Grund,
Nur leise zittern würd ich, und
Mich dünkt – ich würde um dich weinen!

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Gedichte über Liebe & Leben – Am Thurme von Annette von Droste-Hülshoff

Gedichte über Liebe & Leben – Am Thurme von Annette von Droste-Hülshoff

Gedichte über Liebe & Leben – Am Thurme von Annette von Droste-Hülshoff

 

Ich steh’ auf hohem Balkone am Thurm,
Umstrichen vom schreienden Staare,
Und laß’ gleich einer Mänade den Sturm
Mir wühlen im flatternden Haare;
O wilder Geselle, o toller Fant,
Ich möchte dich kräftig umschlingen,
Und, Sehne an Sehne, zwei Schritte vom Rand
Auf Tod und Leben dann ringen!Und drunten seh’ ich am Strand, so frisch
Wie spielende Doggen, die Wellen
Sich tummeln rings mit Geklaff und Gezisch,
Und glänzende Flocken schnellen.
O, springen möcht’ ich hinein alsbald,
Recht in die tobende Meute,
Und jagen durch den korallenen Wald
Das Wallroß, die lustige Beute!Und drüben seh’ ich ein Wimpel wehn
So keck wie eine Standarte,
Seh auf und nieder den Kiel sich drehn
Von meiner luftigen Warte;
O, sitzen möcht’ ich im kämpfenden Schiff,
Das Steuerruder ergreifen,
Und zischend über das brandende Riff
Wie eine Seemöve streifen.Wär ich ein Jäger auf freier Flur,
Ein Stück nur von einem Soldaten,
Wär ich ein Mann doch mindestens nur,
So würde der Himmel mir rathen;
Nun muß ich sitzen so fein und klar,
Gleich einem artigen Kinde,
Und darf nur heimlich lösen mein Haar,
Und lassen es flattern im Winde!

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Gedichte über Liebe & Leben – Am letzten Tage des Jahres (Silvester) von Annette von Droste-Hülshoff

Gedichte über Liebe & Leben – Am letzten Tage des Jahres (Silvester) von Annette von Droste-Hülshoff

Gedichte über Liebe & Leben – Am letzten Tage des Jahres (Silvester) von Annette von Droste-Hülshoff

 

Das Jahr geht um,
Der Faden rollt sich sausend ab.
Ein Stündchen noch, das letzte heut,
Und stäubend rieselt in sein Grab,
Was einstens war lebend’ge Zeit.
Ich harre stumm.‘s ist tiefe Nacht!
Ob wohl ein Auge offen noch?
In diesen Mauern rüttelt dein
Verinnen, Zeit! Mir schaudert; doch
Es will die letzte Stunde sein
Einsam durchwacht,Gesehen all,
Was ich begangen und gedacht.
Was mir aus Haupt und Herzen stieg,
Das steht nun eine ernste Wacht
Am Himmelstor. O halber Sieg!
O schwerer Fall!Wie reißt der Wind
Am Fensterkreuze! Ja es will
Auf Sturmesfittichen das Jahr
Zerstäuben, nicht ein Schatten still
Verhauchen unterm Sternenklar.
Du Sündenkind,

War nicht ein hohl
Und heimlich Sausen jeder Tag
In deiner wüsten Brust Verließ,
Wo langsam Stein an Stein zerbrach,
Wenn es den kalten Odem stieß
Vom starren Pol?

Mein Lämpchen will
Verlöschen, und begierig saugt
Der Docht den letzten Tropfen Öl.
Ist so mein Leben auch verraucht?
Eröffnet sich des Grabes Höhl’
Mir schwarz und still

Wohl in dem Kreis,
Den dieses Jahres Lauf umzieht?
Mein Leben bricht, ich wußt’ es lang!
Und dennoch hat dies Herz geglüht
In eitler Leidenschaften Drang!
Mir brüht der Schweiß

Der tiefsten Angst
Auf Stirn und Hand. – Wie dämmert feucht
Ein Stern dort durch die Wolken nicht!
Wär’ es der Liebe Stern vielleicht,
Dir zürnend mit dem trüben Licht,
Daß du so bangst?

Horch, welch Gesumm?
Und wieder? Sterbemelodie!
Die Glocke regt den ehrnen Mund.
O Herr, ich falle auf das Knie:
Sei gnädig meiner letzten Stund’!
Das Jahr ist um!

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Gedichte über Liebe & Leben – Am vierten Sonntage im Advent von Annette von Droste-Hülshoff

Gedichte über Liebe & Leben – Am vierten Sonntage im Advent von Annette von Droste-Hülshoff

Gedichte über Liebe & Leben – Am vierten Sonntage im Advent von Annette von Droste-Hülshoff

 

Ev.: Vom Zeugnisse Johannes.Sie fragten: »Wer bist du?« – und er bekannte und leugnete nicht: “Ich bin eine Stimme des Rufenden in der Wüste. – Ich taufe euch mit Wasser, aber er steht mitten unter euch, den ihr nicht kennt.”Fragst du mich, wer ich bin? Ich berg’ es nicht:
Ein Wesen bin ich sonder Farb’ und Licht,
Schau mich nicht an; dann wendet sich dein Sinn;
Doch höre! höre! höre! denn ich bin
Des Rufers in der Wüste Stimme.In Nächten voller Pein kam mir das Wort
Von ihm, der Balsam sät an Sumpfes Bord,
Im Skorpion der Heilung Öl gelegt,
Dem auch der wilde Dorn die Rose trägt,
Das faule Holz entzündet sein Geglimme.

So senke deine Augen und vernimm
Von seinem Herold deines Herren Grimm,
Und seine Gnade sei dir auch bekannt,
Der Wunde Heil, so wie der schwarze Brand,
Wenn seiner Adern Bluten hemmt der Schlimme.

Merk auf! ich weiß es, daß in härtster Brust
Doch schlummert das Gewissen unbewußt;
Merk auf, wenn es erwacht, und seinen Schrei
Ersticke nicht, wie Mütter sonder Treu’
Des Bastards Wimmern und sein matt Gekrümme!

Ich weiß es auch, daß in der ganzen Welt
Dem Teufel die Altäre sind gestellt,
Daß mancher kniet, demütig nicht gebeugt,
Und überm Sumpfe, engelgleich und leicht
Der weiße Lotos wie ein Kindlein schwimme.

Es tobt des tollen Strudels Ungestüm
Und zitternd fliehen wir das Ungetüm,
Still liegt der Sumpf und lauert wie ein Dieb,
Wir pflücken Blumen und es ist uns lieb
Zu schaun des Irrlichts tanzendes Geflimme.

Drum nicht vor dem Verruchten sei gewarnt;
Doch wenn dich süßer Unschuld Schein umgarnt,
Dann lächelt der Vampyr, dann fahr zurück
Und senke tief, o tief in dich den Blick,
Ob leise quellend die Verwesung klimme!

Ja, wo dein Aug’ sich schaudernd wenden mag,
Da bist du sicher mindstens diesen Tag,
Doch gift’ger öfters ist ein Druck der Hand,
Die weiche Träne und der stille Brand,
Den Lorbeer treibend aus Vulkanes Grimme.

Ich bin ein Hauch nur, achtet nicht wie Tand
Mein schwaches Wehn, um des der mich gesandt.
Erwacht! erwacht! ihr steht in seinem Reich;
Denn sehet, er ist mitten unter euch,
Den ihr verkennt, und ich bin seine Stimme!

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Liebesgedichte – An den Mond von von Johann Wilhelm Ludwig Gleim

Liebesgedichte – An den Mond von von Johann Wilhelm Ludwig Gleim

Liebesgedichte – An den Mond von von Johann Wilhelm Ludwig Gleim

 

Dein stilles Silberlicht
Erquicke mir mein Gesicht
O Mond, Gedanken-Freund, ich sehe dich von weiten
Und winke dich zu mir,
Und bin nicht weit von dir,
Und denk’ an schön’re Zeiten!

Wer einst, du lieber Mond,
In diesem Hüttchen wohnt,
Und sieht dein Silberlicht, dem magst du keine Falten
Auf seiner Stirne sehn,
Magst still vorüber gehen
Und ihn für glücklich halten!

Daß ich’s nicht bin, sag’ ich
Nur dir, und tröste mich, –
O Mond, Gedanken-Freund, – daß stille Nächte kommen!
Dir nur vertrau ich’s, dir:
Schon manche Nacht hat mir
Des Tages Gram genommen!

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Liebesgedichte – Anlaß zum Schlafe von Johann Wilhelm Ludwig Gleim

Liebesgedichte – Anlaß zum Schlafe von Johann Wilhelm Ludwig Gleim

Liebesgedichte – Anlaß zum Schlafe von Johann Wilhelm Ludwig Gleim

 

Von Zefirs sanftem Säuseln
Bin ich oft eingeschlafen;
Vom Saft gepreßter Trauben
Bin ich oft eingeschlafen;
Im Schatten iunger Bäume,
Vom Schwarm der muntern Bienen,
Beim Sprudeln kleiner Quellen
Bin ich oft eingeschlafen;
Doch, soll ich ietzo schlafen:
So müssen Küsse rauschen.

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Liebesgedichte – Pflicht zu verliebten Gesprächen von Johann Wilhelm Ludwig Gleim

Liebesgedichte – Pflicht zu verliebten Gesprächen von Johann Wilhelm Ludwig Gleim

Liebesgedichte – Pflicht zu verliebten Gesprächen von Johann Wilhelm Ludwig Gleim

 

In den lauten Nachtigallen
Lockt und schlägt und jauchzt die Liebe;
In der Lerche unterm Himmel
Lobt und tiriliert die Liebe;
In dem Enter auf dem Wasser
Schwimmt und schnattert nichts als Liebe;
In den Schwalben unterm Dache
Zwitschert, baut und spricht die Liebe;
In den Spatzen vor dem Fenster
Lauscht und ruft und hüpft die Liebe;
In dem Täuber, in der Taube
Girrt und lockt und lacht die Liebe;
In den Tönen meiner Laute
Klingt und lobt und scherzt die Liebe;
In dem Kind auf meinem Schoße
Hüpft und scherzt und singt die Liebe:
Alles Wild in freiem Felde,
Alle Vögel unterm Himmel,
Haben Stimmen zu der Liebe;
Alles scherzt und spricht vom Lieben;
Soll ich denn davon nicht sprechen?

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Liebesgedichte – Abschied von seiner ungetreuen Liebsten von Johann Christian Günther

Liebesgedichte – Abschied von seiner ungetreuen Liebsten von Johann Christian Günther

Liebesgedichte – Abschied von seiner ungetreuen Liebsten von Johann Christian Günther

 

Wie gedacht,

Vor geliebt, jezt ausgelacht.

Gestern in die Schoos gerißen,

Heute von der Brust geschmißen,

Morgen in die Gruft gebracht.

Wie gedacht,

Vor geliebt, jezt ausgelacht.

Dieses ist

Aller Jungfern Hinterlist:

Viel versprechen, wenig halten;

Sie entzünden und erkalten

öfters, eh ein Tag verfliest.

Dieses ist

Aller Jungfern Hinterlist.

Dein Betrug,

Falsche Seele, macht mich klug;

Keine soll mich mehr umfaßen,

Keine soll mich mehr verlaßen,

Einmahl ist vorwahr genug.

Dein Betrug,

Falsche Seele, macht mich klug.

Dencke nur,

Ungetreue Creatur,

Dencke, sag ich, nur zurücke

Und betrachte deine Tücke

Und erwege deinen Schwur.

Dencke nur,

Ungetreue Creatur!

Hastu nicht

Ein Gewißen, das dich sticht,

Wenn die Treue meines Herzens,

Wenn die Größe meines Schmerzens

Deinem Wechsel widerspricht?

Hastu nicht

Ein Gewißen, das dich sticht?

Bringt mein Kuß

Dir so eilends überdruß,

Ey so geh und küße diesen,

Welcher dir sein Geld gewiesen,

Das dich warlich blenden muß,

Bringt mein Kuß

Dir so eilends überdruß.

Bin ich arm,

Dieses macht mir wenig Harm;

Tugend steckt nicht in dem Beuthel,

Gold und Schmuck macht nur die Scheitel,

Aber nicht die Liebe warm.

Bin ich arm,

Dieses macht mir wenig Harm.

Und wie bald

Mißt die Schönheit die Gestalt!

Rühmstu gleich von deiner Farbe,

Daß sie ihres gleichen darbe,

Auch die Rosen werden alt.

Und wie bald

Mißt die Schönheit die Gestalt!

Weg mit dir,

Falsches Herze, weg von mir!

Ich zerreiße deine Kette,

Denn die kluge Henriette

Stellet mir was Beßers für.

Weg mit dir,

Falsches Herze, weg von mir!

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Liebesgedichte – Die verworfene Liebe von Johann Christian Günther

Liebesgedichte – Die verworfene Liebe von Johann Christian Günther

Liebesgedichte – Die verworfene Liebe von Johann Christian Günther

 

Ich habe genug.
Lust, Flammen und Küße
Sind giftig und süße
Und machen nicht klug.
Komm, seelige Freyheit und dämpfe den Brand,
Der meinem Gemüthe die Weißheit entwand.

Was hab ich gethan!
Jezt seh ich die Triebe
Der thörichten Liebe
Vernünftiger an;
Ich breche die Feßel, ich löse mein Herz
Und haße mit Vorsaz den zärtlichen Schmerz.

Was quält mich vor Reu?
Was stört mir vor Kummer
Den nächtlichen Schlummer?
Die Zeit ist vorbey.
O köstliches Kleinod, o theurer Verlust!
O hätt ich die Falschheit nur eher gewust!

Geh, Schönheit, und fleuch!
Die artigsten Blicke
Sind schmerzliche Stricke;

Ich mercke den Streich.
Es lodern die Briefe, der Ring bricht entzwey
Und zeigt meiner Schönen: Nun leb ich recht frey.

Nun leb ich recht frey
Und schwöre von Herzen,
Daß Küßen und Scherzen
Ein Narrenspiel sey;
Denn wer sich verliebet, der ist wohl nicht klug.
Geh, falsche Syrene, ich habe genug!

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